RuhrCampusOnline.de - Das studentische Magazin von Rhein und Ruhr
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen
Gartenfreunde
  • Bochum
  • Bonn
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Köln
  • Krefeld
  • Wuppertal
  • Bochum
  • Bonn
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Köln
  • Krefeld
  • Wuppertal
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen
Justnow Press
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen

Startseite » Wuppertal » Neue Methode für neue Materialien

Neue Methode für neue Materialien

18. November 2024
in Wuppertal
Reading Time: 2Minuten Lesezeit
Neue Methode für neue Materialien
Share on FacebookShare on Twitter

(openPR) Ein Forscherteam der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat ein neues Verfahren zur kostengünstigen und energieeffizienten Herstellung von Übergangsmetallnitriden entwickelt. Mit zusätzlichen und anwendungsbezogenen Funktionalitäten ausgestattet, könnten diese innovativen Materialien künftig unter anderem eine Schlüsselrolle in der Elektronik und Kommunikationstechnologie spielen und beispielsweise die Datenübertragung in Mobilfunknetzen deutlich verbessern. Im Rahmen eines vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 2,8 Millionen Euro geförderten Forschungsprojekts wollen die Physiker mittels der sogenannten Sputter-Epitaxie-Technik diese chemischen Verbindungen erstmals effizient und anwendungsbezogen erzeugen und die Eigenschaften der Übergangsmetallnitride so optimieren, dass gänzlich neue technologische Anwendungsfelder daraus erwachsen.

Übergangsmetallnitride spielten eine zentrale Rolle in der Materialwissenschaft, erläutert Prof. Martin Feneberg, der gemeinsam mit seinem Kollegen, Prof. Armin Dadgar, das Forschungsprojekt leitet. „Übergangsmetallnitrid-Verbindungen aus Elementen wie Titan oder Vanadium zeichnen sich durch außergewöhnliche physikalische Eigenschaften aus“, erklärt Prof. Martin Feneberg. „Sie sind besonders widerstandsfähig, hitzebeständig und chemisch stabil – Eigenschaften, die sie für zahlreiche industrielle Anwendungen äußerst attraktiv machen.“ Diese Materialeigenschaften eröffneten neue technologische Potenziale, besonders in der Elektronik, wo Übergangsmetallnitride als Beschichtungen für Hochleistungstransistoren oder als leitfähige Materialien für eine schnelle, effiziente Datenübertragung verwendet werden können, so der Physiker Dadgar. „Besonders in der Funktechnik und Optoelektronik sind diese Materialien vielversprechend. Um die steigenden Anforderungen an die Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 5G zu erfüllen, müssen Funkzellen kleiner und leistungsfähiger werden. Übergangsmetallnitride könnten dabei eine zentrale Rolle spielen.“

Die Sputter-Epitaxie-Technologie ermöglicht es, dünne Schichten von Übergangsmetallnitriden bei niedrigeren Temperaturen und deutlich geringeren Produktionskosten herzustellen. „Bei diesem Verfahren wird ein Gas, meist Argon, in einer Kammer unter Spannung gesetzt und bildet Plasma“, erklärt Prof. Dadgar. „Die energiereichen Teilchen im Plasma treffen auf ein sogenanntes Target-Material und lösen Atome ab, die sich dann in geordneter kristalliner Struktur auf einer Oberfläche ablagern. Diese geordneten Schichten sind besonders vorteilhaft für elektronische Anwendungen.“ Die Magdeburger Forscher konzentrieren sich dabei auf Titan- und Yttriumverbindungen, die für den Einsatz in Hochleistungstransistoren und energieeffizienten Geräten von großem Interesse sind. „Mit dieser Methode setzen wir an der Universität Magdeburg einen innovativen Akzent in der Materialforschung, den wir nun mit der Unterstützung der EU weiter ausbauen möchten“, so Prof. Feneberg.

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Ausbildung junger Wissenschaftler. Im Rahmen des Projekts sollen Master- und Doktorarbeiten dazu beitragen, die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen und in der Praxis anzuwenden. „Langfristig wollen wir nicht nur die Forschung in Magdeburg vorantreiben, sondern auch die Innovationskraft und technologische Expertise der gesamten Region stärken“, betont Prof. Feneberg.

wissenschaftliche Ansprechpartner: Prof. Martin Feneberg Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Institut für Physik Telefon: 0391 67-58902 E-Mail:

Vorherige News

International Excellence Award des KIT geht 2024 an den Klimaforscher Chris Funk

Nächste News

Erfolgreiche Gründungsideen: Hochschule eröffnet StartUp-Hub

Ähnliche Beiträge

Forschende erzeugen chirales antiferromagnetisches Netzwerk
Wuppertal

Forschende erzeugen chirales antiferromagnetisches Netzwerk

2. Dezember 2025
Neuer Zugang verbindet Quantenphysik und Gravitation
Wuppertal

Neuer Zugang verbindet Quantenphysik und Gravitation

2. Dezember 2025
Einzellige Jäger schützen Kläranlagen vor Funktionsstörungen
Wuppertal

Einzellige Jäger schützen Kläranlagen vor Funktionsstörungen

1. Dezember 2025
Neue Einblicke in die Grundprinzipien der Augenentwicklung
Wuppertal

Neue Einblicke in die Grundprinzipien der Augenentwicklung

1. Dezember 2025

Beliebte News

  • Opfer von Jakub Jahl in Afrika

    Opfer von Jakub Jahl in Afrika

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Rotary Club Bochum-Hellweg engagiert sich fürs Deutschlandstipendium

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Rotary Club Bochum-Hellweg verleiht RUB-Universitätspreis für herausragende Abschlussarbeit an Nele Borgert

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Desk-Sharing Plattform aus Bonn erobert Deutschlands Coworking-Markt

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • RFH Köln informiert über Bachelor Wirtschaftsinformatik

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
© 2020 RuhrCampusOnline.de
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen
  • Bochum
  • Bonn
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Köln
  • Krefeld
  • Wuppertal

Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen anzeigen
  • {title}
  • {title}
  • {title}