(openPR) Prof. Dr. Geraldine Rauch, Präsidentin der Technischen Universität Berlin:
„Mit großer Sorge blicke ich auf die angekündigten Kürzungen bei den Berliner Hochschulen. Die einseitige Änderung der Hochschulverträge und die geplanten Einschnitte in Höhe von 15 % in den Budgets der Hochschulen stellen einen gravierenden Eingriff in die Planungs- und Zukunftssicherheit unserer Hochschulen dar. Derartige massive Kürzungen gab es in der jüngeren Geschichte der Berliner Hochschulen nicht.
Die Folgen wären weitreichend: Der Verlust zehntausender Studienplätze, der Abbau ganzer Forschungsbereiche, eine Überlastung der Beschäftigten sowie ein Investitionsstopp in dringend notwendige Infrastruktur. Das gefährdet nicht nur die Qualität von Forschung und Lehre, sondern den gesamten Wissenschaftsstandort Berlin – mit langfristigen Konsequenzen für Wirtschaft, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Unsere Hochschulen sind zentrale Akteure in der Ausbildung von Fachkräften, in der Innovation sowie im Schutz demokratischer Werte. Gerade in Zeiten globaler Krisen braucht Berlin starke, gut ausgestattete Hochschulen als Orte des freien Denkens und des gesellschaftlichen Fortschritts.
Ich unterstütze den offenen Brief der Berliner Wissenschaft, den bis dato mehr als 2000 Personen unterschrieben haben.“
Am 14. Juli 2025 unterstützen wir die gemeinsame Kundgebung „Hochschulen sind #unkürzbar!“ vor der Senatsverwaltung für Wissenschaft.
Am 22. Juli 2025 wird die TU Berlin vor dem Roten Rathaus 250 leere Stühle platzieren, um auf den massiven Abbau von Studien- und Arbeitsplätzen hinzuweisen. Am 22. Juli 2025 will der Berliner Senat den Haushaltsplanentwurf beschließen. Die Kundgebung steht unter dem Motto „Wer Bildung kürzt, rechnet falsch“.
Informationen zur aktuellen Lage und zur Plakataktion der TU Berlin findet man unter:
Mehr Informationen erteilt Ihnen gerne: Stefanie Terp Pressesprecherin der TU Berlin Mail: Telefon: 0172 314 6639
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