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Startseite » Wuppertal » Künstlerische Forschung im Halbleiter-Labor

Künstlerische Forschung im Halbleiter-Labor

18. November 2025
in Wuppertal
Reading Time: 2Minuten Lesezeit
Künstlerische Forschung im Halbleiter-Labor
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(openPR) Louise Ward Morris beschäftigt sich mit Fragestellungen, die an die aktuelle Forschung zur Nitrid-Halbleitertechnologie anschließen – und gleichzeitig Perspektiven eröffnen, die für die Wissenschaft ungewöhnlich sind. Damit überzeugte die vor allem bildhauerisch arbeitende Künstlerin. Aus den über 50 internationalen Einreichungen hatte die hochkarätig besetzte Jury aus dem Kunstbereich eine Shortlist ausgewählt. Nach einem Treffen von Künstler*innen und Forschenden und einem Austausch über wissenschaftliche und künstlerische Ansätze, entschied sich das NTC-Team für Louise Ward Morris.

Noch vor Beginn ihrer Residency reiste die Künstlerin nach Braunschweig. Vor Ort lernte sie mehrere Forscher*innen persönlich kennen, besichtigte Labore und Reinräume. Die ausführliche Residency-Phase ist für das Frühjahr 2026 geplant und wird drei Monate dauern. Dann wird Louise Ward Morris gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen im Labor arbeiten und ihr eigenes künstlerisches Projekt vorantreiben. Auch wenn die Artist-Residency vorrangig auf den offenen Austausch zwischen den Disziplinen ausgerichtet ist und nicht zwingend auf die Produktion eines Kunstwerks, plant Louise Ward Morris eine Arbeit zu entwickeln, für die sie das wissenschaftliche Umfeld und die Ausstattung der Labore nutzen möchte.

Louise Ward Morris beschreibt sich selbst als „Medienarchäologin” und verbindet in ihren Projekten Technologie, Kunst und Wissenschaft miteinander, um die Auswirkungen moderner Technologie auf unsere Kommunikation und Wahrnehmung zu untersuchen. Als Ausgangsmaterial greift die Künstlerin oft auf ausrangierte Alltagstechnologie wie Mobilfunkgeräte oder Bildschirme zurück und thematisiert dadurch auch Fragen von Reparaturkultur, kurzer Lebens- und Nutzungsdauer von Technik und Elektroschrott. Die Zusammenarbeit mit den Braunschweiger Forschenden ist nicht die erste Gelegenheit für Morris, mit Organisationen außerhalb der Kunstwelt zu kollaborieren. Für vorangegangene Projekte arbeitete sie unter anderem mit den Chemielaboren der York University und der Universitat de Barcelona, dem TV-Hersteller Cello Electronics und einem LED-Screen-Recycling-Zentrum zusammen.

Im Rahmen ihres bisher umfangreichsten Projekts, das sie seit 2023 verfolgt und das die Geschichte, Technologie und Kultur des LCD-Bildschirms im Fokus hat, perfektioniert Louise Ward Morris eine Technik zur Herstellung von Flüssigkristallen, um skulpturale Bildschirme zu erschaffen. Kunst und Technikforschung kommen im LCD-Bildschirm zusammen. Während dieses uns mittlerweile so vertraute Gerät mit jüngster Technikgeschichte assoziiert ist, wird offensichtlich, dass es aus den ältesten Bestandteilen des Universums besteht: Licht und Energie.

Science and Art Lab Das Science and Art Lab der TU Braunschweig bringt Spitzenforschung und Kunst in ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen zusammen und stellt sie in einen Dialog. Ziel ist es, unterschiedliche Zugänge zu Forschungsfragen und einen Austausch zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zu ermöglichen.

Nitride Technology Center Das Nitride Technology Center (NTC) treibt die Entwicklung der Nitrid-Halbleitertechnologie als zweite Säule der Mikroelektronik voran. Ein zentraler Baustein ist hierbei, das Nachhaltigkeitspotenzial der Nitridtechnologie – hohe Leuchtkraft bei niedrigem Stromverbrauch – zu heben. Weiterhin sollen Galliumnitrid-Bauelemente mit der konventionellen herkömmlichen Silizium-Mikroelektronik zusammengebracht werden, um Leistungsfähigkeit und Innovationskraft zu bündeln und dadurch ganz neue Anwendungsfelder wie optische Sensorik, optisches neuromorphes Computing, Künstliche Intelligenz oder neue Display-Technologien für die Augmented-Reality-Brillen zu erschließen.

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