(openPR) Flächenverschwendung stoppen! Die Pro-Kopf-Fläche steigt unnötig. Blumenauer fordert: Kompaktes Wohnen, Untervermietung aktivieren & Neubau-Offensive über alle Segmente – Schlüssel gegen Wohnungsnot.
Bad Soden, 07.11.2025: Die offiziellen Statistiken zur Wohnfläche in Deutschland geben Anlass zur Sorge: Fast 48 Quadratmeter Wohnfläche nutzt der Durchschnittsdeutsche heute pro Kopf – ein historischer Höchstwert, getrieben durch den massiven Anstieg an Einpersonenhaushalten. Für **Harald Blumenauer, Inhaber von Blumenauer Immobilien**, ist diese Entwicklung ein massives **Effizienzproblem**, das maßgeblich zur Wohnungsnot und den Mietpreissteigerungen in Ballungsräumen beiträgt. Blumenauer Immobilien fordert daher eine **neue Wohn-Vernunft** durch die Förderung von Mikro-Wohnen, die Reaktivierung des Bestandes und eine Neubauoffensive über alle Preissegmente hinweg.
Der Anstieg des Wohnflächenverbrauchs ist nicht nur demografisch bedingt, sondern auch eine Frage des Anspruchsdenkens. Während in europäischen Metropolen wie Paris oder London kompakte 1-Zimmer-Wohnungen von 18 bis 25 Quadratmetern gängig sind, dominiert in Deutschland oft noch das Ideal der großzügigen Wohnung. Die explodierenden Bau- und Bodenpreise zwingen jedoch zum Umdenken: **Mikro-Apartments und kompakte Grundrisse** müssen in den urbanen Zentren zur Norm werden. Diese effizienten Einheiten bieten erhebliche Vorteile, insbesondere für junge Berufstätige, Studierende und ältere Menschen, die sich verkleinern wollen.
„Wir müssen weg von der Vorstellung, dass Wohlstand automatisch große Wohnungen bedeutet. Zukünftiges, bezahlbares Wohnen ist smart, kompakt und effizient. Die Politik muss hier die Bauordnungen anpassen, um den Neubau von echten Mikro-Einheiten zu ermöglichen.“ Harald Blumenauer, Inhaber von Blumenauer Immobilien.
Ein signifikanter Teil der aktuellen Flächenineffizienz entsteht in bereits bestehenden Wohnungen: Große Wohnungen, die ursprünglich für Familien konzipiert waren, werden heute oft von nur einer oder zwei Personen bewohnt, deren Kinder ausgezogen sind. Viele dieser Wohnungen verfügen über ungenutzte Zimmer, die früher ganz selbstverständlich an Studenten oder junge Menschen untervermietet wurden. Diese Praxis ist stark zurückgegangen, hauptsächlich aus der verständlichen Angst vor Konflikten und dem Verlust der Privatsphäre.
Blumenauer Immobilien betont, dass wir dieser Angst mit positiver Propaganda und praktischen Lösungen begegnen müssen. Die Untervermietung schafft nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern kann auch Vereinsamung im Alter entgegenwirken. Die Branche ist gefordert, standardisierte, rechtssichere Verträge und Vermittlungsplattformen zu fördern, um die Hemmschwelle für die Reaktivierung von ungenutztem Bestand im Sinne einer intergenerationellen Wohngemeinschaft zu senken.
In der öffentlichen Diskussion wird Neubau oft vorschnell kritisiert, insbesondere wenn er hochpreisig ist. Dabei wird ein entscheidender **ökonomischer Mechanismus** ignoriert: der sogenannte **„Trickle-Down“-Effekt**. Jeder Mensch, der in einen teuren Neubau einzieht, hat zuvor eine andere Wohnung freigemacht. Diese frei gewordene Wohnung ist in der Regel älter und somit **preisgünstiger** und steht einer anderen Bedarfsgruppe zur Verfügung. Die Kette setzt sich fort und entlastet den Gesamtmarkt. Wer den Neubau – auch im Luxussegment – politisch verlangsamt, blockiert diese essenzielle Freisetzung von Kapazitäten im Bestand.„Die Verteufelung des Luxusneubaus ist kurzsichtig. Diese Menschen haben nicht in Zelten gewohnt, sondern geben ältere, meist günstigere Wohnungen frei. Wir brauchen eine massive Beschleunigung des Neubaus in allen Segmenten, um den Druck im Bestand zu lindern.“ so Harald Blumenauer weiter.
Als Fazit liegt die Lösung zur Entspannung des Wohnungsmarktes nicht nur im Bau von Sozialwohnungen, sondern in der konsequenten **Optimierung aller Marktsegmente**. Dies erfordert eine Abkehr vom überzogenen Flächenideal und eine Hinwendung zu einem **pragmatischen, gemeinschaftsorientierten Wohnungsmarkt**. Nur durch **kompaktes Bauen**, die **Reaktivierung des Bestandes** durch Mut zur Untervermietung und die **massive Beschleunigung des Neubaus** können wir nachhaltig bezahlbaren Wohnraum und eine flächeneffizientere Gesellschaft schaffen.
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