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Startseite » Wuppertal » Drei Reallabore mit TU-Beteiligung Sieger im Wettbewerb des Berliner Senats

Drei Reallabore mit TU-Beteiligung Sieger im Wettbewerb des Berliner Senats

25. August 2025
in Wuppertal
Reading Time: 5Minuten Lesezeit
Drei Reallabore mit TU-Beteiligung Sieger im Wettbewerb des Berliner Senats
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(openPR) Planen und Bauen mit wiederverwendeten Baustoffen, Recycling und Wärmerückgewinnung von Grauwasser erstmalig für Bestandsgebäude, Lieferung von Waren und medizinischen Materialien mit Drohnen – das sind die Themen der drei Reallabore in Berlin, die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe für die kommenden drei Jahre mit insgesamt rund neun Millionen Euro gefördert werden. An allen drei Projekten ist die TU Berlin beteiligt, bei einem sogar Verbundkoordinatorin. Auf die TU Berlin entfallen damit Fördermittel von rund 3,1 Millionen Euro.

Technologieentwicklung im realen Alltag unter Einbeziehung von Unternehmen und Bürger*innen, systemische Lösungen für multidisziplinäre und drängende Probleme wie Klimawandel und Ressourcenknappheit, schnelle Innovation durch Fehlertoleranz und iterative Entwicklung – all das versprechen sogenannte Reallabore. Sie sind ein wichtiges Zwischenstadium und Bindeglied zwischen akademischer Forschung und Unternehmensausgründungen aus der Wissenschaft.

Förderwettbewerb für wirtschaftsorientierte Reallabore Aus diesen Gründen hatte die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Oktober 2023 einen Förderaufruf veröffentlicht. Aus den insgesamt 56 eingereichten Vorhaben konnten sich zehn für die nächste Stufe des Wettbewerbs qualifizieren und innerhalb von sechs Monaten ihre Konzepte ausarbeiten. Aus diesen wurden nun die drei Reallabore B(e)Ware, IWIQ und U-Space Berlin für eine Förderung ausgewählt.

Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, zum Förderwettbewerb: „Mit den drei ausgewählten Reallaboren fördern wir Innovationen Made in Berlin – von der Idee bis zur Anwendung. IWIQ, B(e)Ware und U-Space Berlin entwickeln Lösungen, die ganz konkret im Alltag Anwendung finden werden und einen direkten Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität in unserer Stadt leisten. Dabei nehmen sie nicht nur die praktische Umsetzung in den Blick, sondern auch rechtliche Rahmenbedingungen. Ich bin gespannt, zu welchen Ergebnissen die drei Reallabore kommen. Die Bandbreite an Themen, die wir auch schon in der ersten Bewerbungsrunde gesehen haben, zeigt: Berlin hat ein riesiges Potenzial an kreativen, innovativen Lösungen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Das heben wir jetzt ganz konkret mit einer Reallaborförderung, die bisher in Deutschland einzigartig ist.“

Die Präsidentin der TU Berlin, Prof. Dr. Geraldine Rauch, erklärt: „Für uns als Technische Universität Berlin hat der Nutzen von Forschung für die Gesellschaft und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Bürger*innen einen sehr hohen Stellenwert. Ich freue mich deshalb sehr, dass bei allen drei von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe geförderten Reallaboren die TU Berlin maßgeblich beteiligt ist. Jedes dieser Experimentierfelder im öffentlichen Raum wird für unsere Stadt ganz konkrete, neue Chancen eröffnen. Mit dem Reallabor B(e)Ware werden wir auf unserem Campus ein nachhaltiges Haus errichten und so beispielhaft aufzeigen, welche neuen Strategien in der Bauwirtschaft umgesetzt werden können.“

B(e)Ware – radikales Umdenken im Bausektor Das Projekt B(e)Ware will Planungs- und Bauprozesse rund um wiederverwendbare Baustoffe erproben. Im Reallabor sollen lokale, gebrauchte Baustoffe wie Holzbalken und Stahlträger als Tragkonstruktionen in die Wertschöpfungskette im Bausektor zurückgeführt werden. In drei Berliner Bauvorhaben wird das Konzept erstmalig umgesetzt: beim Ausstellungs-Pavillon TULIUM auf dem Campus Charlottenburg der TU Berlin, einer Wasserrettungsstation am Müggelsee sowie einem Werkstattgebäude der Jugendbauhütte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Neben der Entwicklung fehlender Infrastrukturen für die Aufbereitung der Gebrauchtstoffe liegt ein Fokus des Reallabors darauf, planerische und regulatorische Ansätze für den vereinfachten Einsatz von Gebrauchtmaterialien im Bausektor abzuleiten.

„Um im Bausektor die Klimaziele zu erreichen, muss laut einer Studie des Umweltbundesamtes die Rohstoffnutzung in Deutschland bis 2050 um 60 Prozent reduziert werden“, erklärt Projektleiterin Dr. Nina Pawlicki vom Natural Building Lab der TU Berlin. Das erfordere die Nutzung von gebrauchten Baumaterialien, insbesondere in Gebäudetragwerken. „Bereits bei der Planung muss daher ein radikales Umdenken stattfinden. Vorhandenes sollte wieder wertgeschätzt werden, um die Baubranche kreislaufgerecht und damit zukunftsweisend zu transformieren. Dazu braucht es mehr Anwendungswissen für Planende und die verarbeitenden Betriebe, das wir im Reallabor B(e)Ware generieren.“

IWIQ – Trinkwasserbezug um bis zu 60 Prozent reduzieren Das Projekt IWIQ will zur zukunftssicheren Wasserversorgung und zur Wärmewende beitragen. Im Reallabor soll das Recycling von Grauwasser (leicht verschmutztes Abwasser, z.B. nach der Dusche, dem Händewaschen oder dem Maschinenwaschgang) aus Haushalten bei gleichzeitiger Wärmerückgewinnung erstmalig für Bestandsgebäude umgesetzt werden. Dafür werden detaillierte 3D-Modelle von Gebäuden in Berlin angefertigt, um die Leitungs- und Anlagenplanung zu ermöglichen – denn es muss ein komplett neuer Wasserkreislauf installiert werden. Aufbereitet soll das Wasser dann für die WC-Spülung, zur Gartenbewässerung oder beispielsweise in der Waschmaschine verwendet werden.

„Nicht alle Informationen für die 3D-Modellierung können wir aus den Gebäudeplänen entnehmen“, sagt Prof. Dr. Timo Hartmann, Leiter des beteiligten Fachgebiets „Systemtechnik baulicher Anlagen“ an der TU Berlin. „Daher kommen auch Radar- und Infrarot-Scanner sowie Wärmekameras zum Einsatz.“ Neben dem digitalen Zwilling sowie umfangreichen Energie-Simulationen und Lebenszyklus-Analysen wird mit Beteiligung des Fachgebiets auch eine Lehrraum-Plattform entwickelt, um die im Reallabor gewonnenen Erkenntnisse sowohl Bürger*innen wie der Fachöffentlichkeit zu vermitteln. „Wir wollen so dazu beitragen, dass auch bei Bestandsgebäuden der Trinkwasserbezug bis zu 60 Prozent reduziert werden kann.“

Projektpartner: Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (Verbundkoordination), Nolde – innovative Wasserkonzepte GmbH, Technische Universität Berlin, Contecht GmbH, Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH, Erste Wohnungsgenossenschaft Pankow eG, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH, Magda GmbH, inter 3 GmbH Institut für Ressourcenmanagement

U-Space Berlin – erstmalig Lieferdrohnen in Berlin Das Projekt U-Space Berlin will eine effiziente Last-Mile-Logistiklösung mit Hilfe von Drohnen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg erproben. Anvisierte Praxisdemonstrationen sind der Transport von medizinischen Materialien zwischen einem Krankenhaus und externen Einrichtungen sowie das Ausliefern von Waren in ein dezentral gelegenes Gewerbegebiet. Das Ziel des Reallabors ist es, skalierbare und datenbasierte Geschäftsmodelle im urbanen Raum für die Integration von Drohnen in Logistik- und Transportkonzepte zu entwickeln. Dabei stehen auch die Bürgerbeteiligung bei der Auswahl von Flugrouten, die Erarbeitung regulatorischer Best-Practise-Beispiele sowie arbeitswissenschaftliche Fragestellungen im Fokus. Zudem soll ein typenoffener Landeplatz entwickelt werden, der ähnlich wie eine Packstation funktioniert.

„Neben unserer wissenschaftlichen Beteiligung freut mich besonders, dass bei diesem Projekt auch zwei Unternehmen dabei sind, die enge Verbindungen zur TU Berlin haben. Die drei Gründer von Labfly haben bei mir ihre Abschlüsse gemacht und bereits im Studium in einer Projektwerkstatt zueinander gefunden. Auch die Gründer der marktschwalbe GmbH sind Alumni unserer Universität“, erklärt Prof. Dr. Andreas Bardenhagen, Leiter des Fachgebiets „Luftfahrzeugbau und Leichtbau“ an der TU Berlin. Der Leiter des ebenfalls am Projekt beteiligten Fachgebiets „Arbeitslehre/Technik und Partizipation“, Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel, ergänzt: „Wir lassen zum ersten Mal Lieferdrohnen in Berlin fliegen. Welche Befürchtungen, aber auch Ideen die Bürger*innen dazu haben, werden wir in Dialogformaten herausfinden. Gemeinsam mit den beteiligten Arbeitnehmer*innen werden wir untersuchen, wie sich die Arbeitswelten durch die Nutzung von Drohnen verändern.“

Projektpartner: Startup Colors UG/Applied Data Incubator (Verbundkoordination), Technische Universität Berlin, DiAvEn Labfly UG, marktschwalbe GmbH, Murzilli Consulting / M&K Germany GmbH, Akkon Hochschule für Humanwissenschaften

Foto-Download Für Medienvertreter*innen werden Pressefotos zum Download auf folgender Webseite angeboten:

Weiterführende Informationen • Projektwebseite B(e)Ware, • Projektwebseite U-Space Berlin,

Die Nutzung von Reallaboren ist Teil der Forschungsstrategie der TU Berlin. Seit 2019 hat die Universität mit der „StadtManufaktur“ eine Plattform für Reallabore in Berlin aufgebaut, die mit mehr als 25 Projekten kooperiert.

Prof. Dr. Timo Hartmann Leiter des Fachgebiets „Systemtechnik baulicher Anlagen“ Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt Technische Universität Berlin Tel.: +49 30 314-72390

Prof. Dr.-Ing. Andreas Bardenhagen Leiter des Fachgebiets „Luftfahrzeugbau und Leichtbau“ Fakultät V – Verkehrs- und Maschinensysteme Technische Universität Berlin Tel.: +49 30 314-28538 E-Mail:

Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel Leiter des Fachgebiets „Arbeitslehre/Technik und Partizipation“ Fakultät I – Geistes- und Bildungswissenschaften Technische Universität Berlin Tel.: +49 30 314-21406/29463 E-Mail:

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