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Startseite » Wuppertal » Anthony Hyman wird nächster Generaldirektor des EMBL

Anthony Hyman wird nächster Generaldirektor des EMBL

27. November 2025
in Wuppertal
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
Anthony Hyman wird nächster Generaldirektor des EMBL
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EMBL Council wählt Anthony A. Hyman zum nächsten Generaldirektor: In seiner neuen Position wird Hyman für die Gesamtleitung, die strategische Ausrichtung und das Management des Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) verantwortlich sein.

Mandat beginnt am 31. März 2026: Hyman wird seine Tätigkeit beim EMBL in Heidelberg zum April 2026 aufnehmen und die Leitung des EMBL von Interim-Generaldirektor Peer Bork und Interim-Exekutivdirektor Ewan Birney übernehmen.

Auf seiner Winterversammlung hat der EMBL Council Anthony A. Hyman, derzeit Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG), zum nächsten Generaldirektor des EMBL gewählt. Hyman wird sein Amt am 31. März 2026 antreten und die Leitung des EMBL von Interim-Generaldirektor Peer Bork und Interim-Exekutivdirektor Ewan Birney übernehmen.

„Ich freue mich, dass Anthony Hyman vom EMBL- Council zum künftigen Generaldirektor des EMBL gewählt wurde“, sagt Peter Becker, Vorsitzender des EMBL-Council. „Tony hat schon früh in seiner beeindruckenden Karriere den Geist des EMBL kennengelernt. Er ist ein visionärer und erfahrener Wissenschaftler, der hervorragend geeignet ist, das EMBL in seiner weiteren Entwicklung zu leiten, damit es auf dem starken Fundament aufbauen und innovativ bleiben kann.“

„Ich übernehme die Leitung des EMBL zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Biowissenschaften rasant verändern und die Rolle des Instituts in Europa wichtiger denn je ist,“ sagt Hyman. „Neue Technologien ermöglichen uns den Zugang zu Informationen auf molekularer, zellulärer und gewebebezogener Ebene mit einer Präzision und in einem Umfang, die vor einem Jahrzehnt noch undenkbar waren. In Verbindung mit modernen computergestützten Ansätzen, darunter KI, bietet dies eine echte Chance, molekulare Mechanismen mit der Organisation von Zellen und Geweben auf eine Weise zu verknüpfen, die zuvor nicht möglich war.

Hyman fährt fort: „In meiner neuen Position werde ich stark von den Erfahrungen profitieren, die ich am MPI-CBG gesammelt habe, welches ich 1998 als einer der Gründungsdirektoren ins Leben gerufen habe. Jeder braucht im Leben etwas Glück, und meines war es, dass ich die Möglichkeit bekam, nach Dresden zu ziehen und an der Gründung dieses Instituts mitzuwirken. Es war für mich eine Ehre, am Aufbau dieses Instituts in Dresden beteiligt zu sein, und ich möchte allen meinen Kollegen am MPI-CBG und der Max-Planck-Gesellschaft für diese ereignisreichen 25 Jahre danken.“

„Wir freuen uns sehr, dass Tony diese großartige Chance erhält und sich dieser neuen Herausforderung stellt“, sagt Stephan Grill, Geschäftsführer des MPI-CBG. „Gleichzeitig werden wir Tony hier am MPI-CBG natürlich sehr vermissen. Als einer der Gründungsdirektoren hat er maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen. Wir sind aber froh über die Möglichkeit, die Verbindungen zwischen MPI-CBG und EMBL in Zukunft weiter zu stärken!“

Hyman ist einer der vier Gründungsdirektoren und Gruppenleiter des MPI-CBG in Dresden. Von 2010 bis 2013 und von 2021 bis 2023 war er der geschäftsführende Direktor des Instituts und hat derzeit auch eine Professur für Molekularbiologie an der Technischen Universität Dresden inne.

Von 1993 bis 1999 war Hyman Forschungsgruppenleiter und Gastwissenschaftler am EMBL Heidelberg. Er studierte Zoologie am University College London, bevor er für seine Doktorarbeit an das Labor für Molekularbiologie des MRC in Cambridge, England, wechselte. Er promovierte 1988 (am King’s College der Universität Cambridge) und absolvierte ein Postdoktorandenstipendium an der University of California in San Francisco, USA.

Die Forschung von Anthony Hyman beschäftigt sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen biologischen Kondensaten und Phasentrennung bei Gesundheit und Erkrankungen. Biomolekulare Kondensate sind eine Gruppe membranloser Organellen, die verschiedene Funktionen innerhalb der Zelle erfüllen. Die Forschungsgruppe von Anthony Hyman untersucht, wie sich die Phasentrennung auf die Bildung solcher membranlosen Kompartimente von Makromolekülen in lebenden Zellen auswirkt. Wenn man versteht, wie und warum sich Kondensate bilden und wie sie sich in irreversible Proteinaggregate verwandeln können, gewinnt man wichtige Erkenntnisse für die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie ALS und Alzheimer.

Seine Forschungsarbeiten wurden mit einigen der höchsten Auszeichnungen gewürdigt. So erhielt er unter anderem die EMBO-Goldmedaille (2003), den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis (2011) für seine Arbeit über Mikrotubuli und Zellteilung, den Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft (2022) und den Breakthrough Prize in Life Sciences (2023) für die Entdeckung eines grundlegenden Mechanismus der Zellorganisation, der durch die Phasentrennung von Proteinen und RNA in membranlose Flüssigkeitströpfchen entsteht. Hyman ist gewähltes Mitglied der EMBO (2000), der Academia Europaea (2014), der National Academy of Sciences (2020), der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (2021) und korrespondierendes Mitglied der Österreichische Akademie der Wissenschaften (2023).

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