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Startseite » Wuppertal » Abschlusssymposium des Forschungsprojektes „Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit“

Abschlusssymposium des Forschungsprojektes „Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit“

13. Februar 2025
in Wuppertal
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
Abschlusssymposium des Forschungsprojektes „Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit“
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(openPR) Am 28.01.2025 fand das Abschlusssymposium des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit im Königlichen Pferdestall der Leibniz Universität Hannover statt. Unter dem Titel „Digitaler Fortschritt in Niedersachsen: Chancen, Herausforderungen, Visionen“ diskutierten Wissenschaftler*innen des Zukunftslabors mit Vertreter*innen aus der Praxis über die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und der niedersächsischen Wirtschaft sowie über die Zusammenarbeit von Mensch und Künstlicher Intelligenz (KI). „Wir haben das Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit bewusst sehr interdisziplinär angelegt, um unterschiedliche Sichtweisen auf die Digitalisierung in unsere Forschung einfließen zu lassen und die Veränderungen auf gesellschaftliche Entwicklungen und Arbeitsprozesse ganzheitlich zu betrachten“, begrüßte Prof. Dr. Wolfgang Nejdl (Sprecher des Zukunftslabors Gesellschaft & Arbeit, Geschäftsführender Direktor des Forschungszentrums L3S) die Gäste. Wissenschaftler*innen aus ganz Niedersachsen forschten über fünf Jahre hinweg an folgenden drei Teilprojekten: • Gestaltung digitaler Arbeitswelten: Möglichkeiten und Konzepte • Organisationsprozesse und Datenrepräsentativität Künstlicher Intelligenz • Regulatorischer Rahmen und wirtschaftspolitische Instrumente Zu jedem dieser Teilprojekte gab es beim Abschlusssymposium ein Panel, an dem Wissenschaftler*innen des Zukunftslabors sowie Vertreter*innen aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung teilnahmen. In den Panel-Diskussionen stellten Dr. Martin Kuhlmann (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen) und Prof. Dr. Rolf Sternberg (Leibniz Universität Hannover) zentrale Ergebnisse aus der Forschung im Zukunftslabor vor: Im Panel „Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung – Chancen, Herausforderungen und Gestaltungserfordernisse“ waren sich die Teilnehmer*innen einig, dass die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung nicht gut vorankäme und dass dies mehrere Gründe habe. Ergebnis des Zukunftslabors sei, betonte Dr. Kuhlmann, dass die Beschäftigten durchaus ein Interesse an verstärkter Digitalisierung hätten. Allerdings machten sie zu oft die Erfahrung, dass die Systeme noch nicht gut gestaltet seien, nicht selten sogar Zusatzaufwand erzeugten und nicht für alle Bürger*innen gut zugänglich seien. Das liege daran, dass die Beschäftigten aber auch Bürger*innen an der Gestaltung der Digitalisierung zu selten und zu wenig beteiligt würden. Umgekehrt zeige sich aber auch: Wenn Beschäftigte Digitalisierungsprozesse mitgestalten könnten, führe dies nicht nur zu besseren Lösungen, sondern es werde zugleich als Wertschätzung und Anerkennung erlebt. Allerdings seien gerade in der öffentlichen Verwaltung die Ressourcen knapp und bei den Themen Digitalisierung und Organisationswandel fehle es häufig an qualifiziertem Personal. Herr Prof. Sternberg ging im Zukunftslabor Gesellschaft & Arbeit der Frage nach, inwiefern Digitalisierung die Unterschiede zwischen städtischen Ballungsgebieten und ländlichen Regionen beeinflusst. Sein wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lukas Häfner, führte Interviews mit ca. 100 kleinen und mittleren Unternehmen aus zwei Städten und vier ländlichen Regionen Niedersachsen. Die Ergebnisse stellte Herr Prof. Sternberg im Panel „Digitalisierung der niedersächsischen Wirtschaft – woran hakt es in der Politik?“ vor: Die Auswirkungen der Digitalisierung in Stadt und Land gestalteten sich unterschiedlich. Während Städte von einer besseren digitalen Infrastruktur und Hochschulstandorten profitierten, seien digitale Kompetenzen in ländlichen Regionen oft weniger verbreitet. Dies könne bestehende regionale Unterschiede weiter verstärken, was politischen Handlungsbedarf mit sich bringe. Weitere Untersuchungen in Bezug auf die Gründung digitaler Unternehmen und die Binnenmigration in Deutschland hätten gezeigt, dass die Corona-Pandemie als Katalysator der Digitalisierung fungiert habe. Herr Prof. Sternberg beschrieb, dass infolge der Pandemie vermehrt digitale Unternehmen gegründet worden seien, insbesondere im ländlichen Raum im Pendelbereich zu Großstädten. Homeoffice führe dazu, dass hochqualifizierte Personen ländliche Regionen neu bewerteten. Um diesen Trend zu nutzen, sollten Infrastruktur, Nahverkehr und Bildung in diesen Regionen weiter gestärkt werden. In einem dritten Panel ging es um das Thema „Mensch-KI-Kollaboration – Quo vadis?“. Hier wurden vielfältige Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz thematisiert. Ein ausführlicher Nachbericht mit den Inhalten der Panel-Diskussionen ist auf der Website des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsens zu finden.

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