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Startseite » Krefeld » THWS auf Konferenz der Sozialen Arbeit in Salzburg

THWS auf Konferenz der Sozialen Arbeit in Salzburg

1. September 2025
in Krefeld
Reading Time: 4Minuten Lesezeit
THWS auf Konferenz der Sozialen Arbeit in Salzburg
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(openPR) „Fostering a Sustainable and Connected World through Social Work Education“: Unter diesem Motto, das so viel bedeutet wie „Förderung einer nachhaltigen und vernetzten Welt durch Ausbildung von Sozialarbeitern“, hat die „European Conference for Social Work Education (ECSWE)“ an der Fachhochschule Salzburg stattgefunden. Mit dabei waren Prof. Dr. Christoph Bördlein, Prof. Dr. Hannah Reich und Prof. Dr. Dieter Kulke von der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Alle zwei Jahre richtet die European Association of Schools of Social (EASSW) die Konferenz aus, die Lehrende, Forschende und Praktizierende aus Europa besuchen.

Evidenzbasierte Verhaltensänderung durch Studierendenprojekte Prof. Dr. Bördlein präsentierte in seinem Beitrag „Behavioral Community Interventions – How to Get Involved Successfully“ praxisnahe Projekte, in denen verhaltensanalytische Ansätze gezielt zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen eingesetzt werden. Er zeigte, wie evidenzbasierte Methoden aus der Verhaltensanalyse – etwa Prompting, differenziertes Feedback oder positive Verstärkung – genutzt werden können, um konkrete Verhaltensänderungen auf Gemeinschaftsebene herbeizuführen. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen studentische Interventionen an der THWS, die sich mit ökologisch und gesundheitlich relevanten Verhaltensweisen befassten, zum Beispiel das Reduzieren von Zigarettenmüll, das Fördern von Fahrradhelmtragen oder das Anregen zur Nutzung von Handdesinfektionsmitteln in der Hochschulcafeteria. Mithilfe verhaltensorientierter Strategien – von einfachen Hinweisschildern bis hin zu humorvollen kulturellen Reizen wie Stickern mit bekannten Persönlichkeiten – gelang es den Studierenden, sichtbare Veränderungen im Verhalten der Zielgruppen zu erzielen. Prof. Dr. Bördlein unterstreicht: „Solche Behavioral Community Interventions tragen nicht nur zur Lösung lokaler Probleme bei, sondern stärken auch das Selbstwirksamkeitserleben und die gesellschaftliche Verbundenheit der Studierenden.“ Gerade in der Sozialen Arbeit eröffne dieser Ansatz neue, wirkungsvolle Wege, um soziale Verantwortung praktisch umzusetzen – fundiert, partizipativ und nachhaltig.

Krisenresilienz von Sozialarbeitenden stärken Prof. Dr. Hannah Reich gestaltete einen Workshop zum Thema: „International Social Work Acting in Crisis: Combating causes or alleviating symptoms?“ In diesem Workshop wurden einerseits Achtsamkeitsmethoden erfahrbar gemacht und als Gruppe erlebt, um in die verkörperte Präsenz zu kommen und die Art und Weise der Lehrmethoden in dem Projekt „ThRIvE“ (Thinking from the Future – Recognizing & Interconnecting the Past and vital Embodiment in the Present) zu veranschaulichen. Andererseits wurde dieses Projekt vorgestellt und diskutiert. Es zielt zum einen darauf ab, die Krisenresilienz der Sozialarbeitenden zu stärken und vergrabenes Wissen aus dem Krisengebiet des Libanons wieder ins Bewusstsein zu bringen. Außerdem geht es darum, interkulturell kompatible, interaktive, Resilienz-stärkende Lehrformate zu entwickeln und in der Hochschullehre zur verankern. Besonderen Fokus richtete Prof. Dr. Reich in ihrer Darstellung auf die gerade implementierte Maßnahme dieses Projektes: „Creative Arts for Sustainable Futures: Leading from within,“ die mit Menschen aus dem Libanon und Jordanien durchgeführt wurde. „Deutlich wurde in der Diskussion die Kraft der körperlichen Präsenz und Stille und die Stärke der Gemeinschaft, die gerade durch künstlerische, körper- und bewegungsorientierte Methoden, wie Musik, Tanz und interaktives Theater gestärkt werden können“, erklärt Prof. Dr. Reich. In dem Workshop sprach sie auch Dilemmata an, die durch die Durchführung solcher interkultureller, erfahrungsbasierter Lehrformate aufbrechen können. Prof. Dr. Reich betonte, dass zur Transformation der gegenwärtigen Krisen unseres Planeten ein Bewusstseinswandel notwendig sein werde, der einen Paradigmenwechsel im Denken, Fühlen und Handeln mit sich bringe. Dementsprechend werde sich auch die Gestaltung der Hochschullehre transformieren. Die Integration von partizipativen, ganzheitlichen Formaten zur Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsbildung, welche emotionalen Intelligenz, Kreativität und Krisenresilienz stärken, werde wichtig sein, um die sozial-ökologischen Transformation erfolgreich zu meistern. Professorinnen aus Südafrika bestätigten dies. Sie legten ihre Erfahrungen mit der Dekolonialisierung der Curricula dar und erläuterten, dass in ihren Universitäten bereits partizipative, ganzheitliche, kreative Methoden in den gesamtuniversitären Strukturen umgesetzt würden. „Hiervon können wir sicherlich lernen“, schloss Prof. Dr. Reich.

Klima und Studium: Soziale Gerechtigkeit Prof. Dr. Dieter Kulke sprach in seinem ersten Beitrag, den er gemeinsam mit Prof. Dr. Vathsala Aithal vorbereitete, über das Lehrforschungsprojekt „Ensuring Connectedness – A Research-Cum-Teaching Project on Social Work Inspiring Sustainability Initiatives“. Im Mittelpunkt standen dabei innovative Methoden zur Integration von Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit in die Lehre. THWS-Studierende arbeiteten gemeinsam mit lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen wie dem Unverpacktladen zusammen, führten Interviews mit Verantwortlichen dieser Initiativen, verpflichteten sich zusammen mit den Dozierenden zu einer befristeten, nachhaltigen Verhaltensweise, reflektierten ihr eigenes Verhalten und diskutierten die politische Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext ökologischer Herausforderungen. In seinem zweiten Vortrag stellte Prof. Dr. Kulke zusammen mit Prof. Dr. Melanie Werner und Ingo Hettler von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart erste Ergebnisse einer Panelstudie zur sozialen Integration und der Zugehörigkeit von Studierenden der Sozialen Arbeit im Studium und insbesondere im ersten Semester vor. Das Projekt heißt „Successfully mastering the introductory phase for all students? Factors of social integration in different social work programmes in four universities in Germany“. Ziel des Projekts ist es, soziale Ungleichheiten im Studienverlauf sichtbar zu machen und nachhaltige Unterstützungsstrukturen zu entwickeln. „Vor allem betrifft dies Studierende mit Migrationshintergrund, mit Behinderungen oder ohne akademisches Elternhaus“, so Prof. Dr. Kulke. Entsprechend dem Panel-Design wurden im vergangenen Wintersemester 2024/25 Erstsemesterstudierende befragt. Im kommenden Wintersemester wird sich diese Befragung an dieselben Personen richten, die dann in ihrem dritten Studiensemester sein werden. „Die Beiträge der THWS wurden von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen und stießen auf reges Interesse – ein Beleg für die internationale Relevanz verhaltensorientierter und nachhaltigkeitsbezogener Ansätze in der Sozialen Arbeit“, resümiert Prof. Dr. Kulke. „Die Vorträge betonen die Notwendigkeit einer paradigmatischen Transformation der Hochschullandschaft, wenn die sozial-ökologische Transformation gelingen soll.“

Über die THWS Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.000 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.

Kontakt: Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften Prof. Dr. Dieter Kulke Münzstraße 12 97070 Würzburg

Pressekontakt: Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt Angela Kreipl Münzstraße 12 97070 Würzburg 0931 3511-8354

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