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Startseite » Krefeld » Niedersachsen-Impulsprofessur für die HBK Braunschweig

Niedersachsen-Impulsprofessur für die HBK Braunschweig

2. April 2025
in Krefeld
Reading Time: 2Minuten Lesezeit
Niedersachsen-Impulsprofessur für die HBK Braunschweig
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Das Gelingen einer Kollaboration, ja schon der Ko-Existenz von Künstler*innen und Kurator*innen verschiedener Herkunft und kultureller Prägung setzt gegenseitiges Verständnis voraus, das im ersten Schritt ein Überwinden der Stereotype und etablierten Narrative erfordert. Hier setzt Prof. Dr. Elena Korowin an. In profunder Kenntnis literaturwissenschaftlicher Ansätze untersucht sie interkulturelle Begegnungen an konkreten Beispielen der Kunst- und Ausstellungsgeschichte. Sie analysiert historische und gegenwärtige transkulturelle Kooperationen und Netzwerkbildungen und spürt Potenziale zur Transformation von Konfliktfeldern in kulturelle Kontaktfelder auf. Dadurch erweitern sich die Kooperationsmöglichkeiten mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus dem osteuropäischen, asiatischen und afrikanischen Raum. Thematisiert werden aber auch die blinden Flecken und ideologischen Vorzeichen des Kunstbetriebs.

Zitat Elena Korowin: „Es sollen die Potenziale von Transkulturalität als Konzept der Verflechtung und Verbindung im Kontext kunstwissenschaftlicher Theoriebildung, aber auch der kuratorischen und künstlerischen Praxis erforscht, reflektiert und produktiv gemacht werden. Basierend auf internationaler Transfer- und Transformationsforschung wird die Professur in Forschung und Lehre dazu beitragen, zukunftsweisende Konzepte von Kollektivität und Ko-Existenz zu entwickeln und zu erproben sowie Impulse setzen, um die aus den aktuellen Krisen indizierten ästhetischen, kommunikativen, erkenntnistheoretischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Transformationsprozesse mitzugestalten.“

„Die monatelang öffentlich ausgetragenen harschen Debatten um Rassismus und Antisemitismus, aber auch um die Potenziale kollektiver künstlerisch-kuratorischer Prozesse im Kontext der documenta fifteen (2022) in Kassel haben deutlich gemacht, dass sich die Kunstwissenschaft bislang methodisch und perspektivisch noch nicht hinreichend darauf eingestellt hat, dass es inzwischen ihre Aufgabe ist, auf verschiedenen kulturellen Konnotationen beruhende Missverständnisse auszuräumen und Konflikte in einer globalisierten Kunst- und Kulturszene zu moderieren. Ich bin davon überzeugt, dass Prof. Dr. Elena Korowin dafür sensibilisieren und neue Wege aufzeigen wird. Das wird sich auf die gesamte HBK produktiv auswirken“, sagt Prof. Dr. Annette Tietenberg, Vizepräsidentin für Forschung und künstlerische Entwicklung der HBK Braunschweig.

Elena Korowin studierte Kunstwissenschaft, Medientheorie, Philosophie und kuratorische Praxis an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe (HFG Karlsruhe). Anschließend war sie an der Kunsthalle Baden-Baden sowie als Kunstkritikerin für Die Zeit, Springerin, Monopol, für die taz und die Süddeutsche Zeitung tätig. Als Stipendiatin im Brigitte-Schlieben-Lange-Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg wurde sie in das Promotionsprogramm der HfG Karlsruhe aufgenommen. Für ihre Dissertation „Der Russen-Boom. Sowjetische Ausstellungen als Mittel der Diplomatie in der BRD 1970-1990“ erhielt sie 2016 den ifa-Forschungspreis „Auswärtige Kulturpolitik“. Als Postdoktorandin forschte sie von 2016 bis 2022 im Internationalen Graduiertenkolleg 1956 „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität‘ – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“ sowie im Sonderforschungsbereich 1015 „Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im WS 2022/23 und im SoSe 2023 verwaltete sie eine vakante Professur für Kunstwissenschaft an der HBK Braunschweig. 2023 legte sie das Buch „Krieg geht viral. Visuelle Kultur und Kunst im Ukraine-Krieg“ vor; 2024 erschien ihre Untersuchung zur Omnipräsenz von Katzen in digitalen Räumen unter dem Titel „Cat Content. Digitale Bildkulturen“.

wissenschaftliche Ansprechpartner: Prof. Dr. Elena Korowin, Institut für Kunstwissenschaft, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,

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