Zudem ist Susanne Staude Präsidentin der Hochschule Ruhr West und Vorsitzende im Vorstand des Instituts für Verbundstudien (IfV NRW), das im Jahr 1993 gegründet wurde. Als zentrale Koordinationsstelle für die Verbundstudienangebote und Dienstleister und Serviceeinrichtung der kooperierenden Hochschulen hilft das IfV NRW den Professorinnen und Professoren der HAW bei der Entwicklung und Durchführung von Verbundstudienangeboten.
Das Verbundstudium wurde in den 1990er-Jahren initiiert, um die hochschulübergreifende Kooperation unter den HAW in NRW zu fördern und zu stärken. Verbundstudium meint neben Verbund von Studium und Beruf auch die hochschulübergreifende Zusammenarbeit von Hochschulen. In einem Verbundstudium können sich Berufstätige und Auszubildende gezielt weiterqualifizieren. Es kombiniert Selbst- und Präsenzstudienanteile.
Über die vielfältigen Möglichkeiten zur Kooperation im Verbundstudium diskutierten rund 50 Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft am 27. November 2025 auf der „Tagung Verbundstudium 2025“ am IfV NRW in Hagen.
„Wir wollen das Verbundstudium weiterentwickeln, indem wir neue hochschulübergreifende Studiengänge einrichten, gern mit anderen Studien- oder Fachrichtungen als bisher, indem wir neue Zielgruppen von Studierenden erschließen und die Mitgliedshochschulen aktivieren, die bislang noch kein Verbundstudium anbieten. Die enge hochschulübergreifende Kooperation, die praxisnahe Forschung und der regelmäßige Austausch mit der Wirtschaft garantieren schließlich einen anwendungsorientierten Wissenstransfer“, betont Susanne Staude. So könne das im Verbundstudium erworbene Know-how direkt im beruflichen Alltag genutzt werden.
Man müsse sich auf die Stärken der HAW bei der Gestaltung eines Verbundstudiums besinnen, appellierte Susanne Staude. „Schließlich können bei uns Studierende unsere Labore nutzen und von der Forschungsstärke der HAW profitieren. Denn wir sind fachlich sehr gut aufgestellt“, fügte sie hinzu.
Eine neue Kommunikationskampagne, die das IfV NRW im kommenden Jahr plant umzusetzen, soll helfen, die Bekanntheit des Verbundstudiums zu steigern und die Attraktivität für Studierende sichtbar zu machen.
„Kooperationen sind auch politisch gewünscht. Wir bedanken uns beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft, das Kooperationen fördert, für die Unterstützung“, so Staude.
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.





