(openPR) Die Studierenden wird Lukas Hart in den klassischen Vermessungstechniken, aber auch in modernen Technologien wie Laserscanning, Drohnenvermessung und Satellitennavigationssysteme schulen, so dass sie im Hoch- und Tiefbau baubegleitende Vermessungen vornehmen können, bei Infrastrukturprojekten wie Brücken, Straßen oder Tunnel sowie in der Umwelt- und Geländeanalyse. Zielsetzung ist es, moderne Vermessungstechniken und -software in das Bauingenieurstudium zu integrieren – und das Bauwesen so nachhaltiger zu gestalten.
Dabei möchte Prof. Hart Projektarbeiten in den Mittelpunkt seiner Lehre stellen, Vorlesungen und Prüfungen stehen nicht auf seiner Agenda. So hat er zum Beispiel die Idee, einen Bagger für die HBC anzuschaffen und das Baugerät gemeinsam mit den Studierenden mit Sensorik zur Maschinensteuerung auszustatten. „Dafür werden wir kein fertiges System nutzen, sondern die Komponenten selbst entwickeln und anbringen“, so Lukas Hart. Dabei sollen sich die Studierenden ein ganzes Semester lang intensiv mit der Materie befassen – und am Ende als Prüfungsleistung ihre Ergebnisse präsentieren. Bewertet werde der gesamte Prozess, von der Teamarbeit bin hin zu Fachkompetenz, Eigenständiges Lernen und Professionalität „So können die Studierenden erkennen, was sie leisten können, erfahren ihre Selbstständigkeit und erleben einen positiven Entwicklungsprozess“, so Hart. Wichtig ist dem Professor auch, dass die Studierenden den Umgang mit Fehlern in einem sicheren Umfeld lernen und: „dass Scheitern mitunter den entscheidenden Denkanstoß geben kann“.
Lukas Hart hat an den Hochschulen Würzburg-Schweinfurt (Bachelor) und Mainz (Master) Geoinformatik und Vermessung studiert und an der Technischen Universität Dresden promoviert. Sein Thema: „3D-Digitalisierung von Industrieanlagen zur anschließenden Herstellung von passgenauen Dammlösungen“. Dabei ging es um die Entwicklung eines Mehrkamera-Messystems, die Implementierung von Rekonstruktionsalgorithmen für Rohrleitungen. Auch diese Erfahrungen will Prof. Hart in die interdisziplinäre Forschung an der HBC einbringen.
Dabei sieht er sich selbst als Lernender, denn seine bisherigen Erfahrungen sammelte er in der Ingenieur- und Industrievermessung, das Bauwesen ist ein noch unbekanntes Terrain für ihn: „Bisher habe ich die (Bau-)Welt ausschließlich mit den Augen eines Vermessers gesehen; durch die jetzige Position lerne ich diese auch aus dem Blickwinkel des Bauingenieurwesens kennen – und lerne dabei von den Kolleg*innen und – in erster Linie – auch von den Studierenden“, so Hart. In diesem Zusammenspiel wird er auf die enorme Bandbreite seines Fachgebiets zurückgreifen, die von hochpräzisen Vermessungsarbeiten und Visualisierung von Geodaten bis hin zu innovativen Anwendungen im Bereich Umweltmanagement, Smart Cities und autonomen Systemen reicht.
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