(openPR) Das Bayerische Wissenschaftsforum (BayWISS) ist eine gemeinsame Einrichtung aller 38 bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Es fördert die Zusammenarbeit in Forschung und Promotion und bietet Promovierenden im kooperativen Promotionskolleg eine exzellente wissenschaftliche Plattform. Zurzeit laufen insgesamt 280 Promotionen, die in den unterschiedlichsten Fachbereichen angesiedelt sind. Mit dem BayWISS-Preis werden aus diesem Kreis jährlich Nachwuchsforschende ausgezeichnet, deren Arbeiten einen besonderen Beitrag zur wissenschaftlichen Innovation mit gesellschaftlicher Relevanz leisten.
Das Projekt ApneaTreat zielt auf die Entwicklung eines minimalinvasiven Implantats zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe ab. Diese weit verbreitete Erkrankung führt durch wiederholte Atemaussetzer im Schlaf zu Sauerstoffmangel, Tagesmüdigkeit und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Alexander Bartsch entwickelte im Rahmen seiner kooperativen Promotion zum Dr. sc. hum im Labor für Medizinprodukte der Fakultät für Maschinenbau der OTH Regensburg im Verbund mit der medizinischen Fakultät der Universität Regensburg ein Implantat, das die Atemwege mechanisch stabilisiert. Dies geschieht auf Basis einer minimalinvasiven Operation, die im Vergleich zu alternativen Lösungen wesentlich schonender ist. Ziel ist es, eine komfortable, effektive und kostengünstige Therapieoption zu schaffen, die die Lebensqualität von Betroffenen nachhaltig verbessert. Des Weiteren bietet das Implantat den Vorteil von den Patentinnen und Patienten selbständig für die Nacht aktiviert und tagsüber deaktiviert zu werden, so dass die Funktion nur dann zum Tragen kommt, wenn sie tatsächlich benötigt wird.
Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg, gratulierte gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Schratzenstaller, Leiter des Labors für Medizinprodukte und Doktorvater, dem Preisträger Alexander Bartsch persönlich.
Das Projekt wird im Labor für Medizinprodukte der OTH Regensburg durchgeführt, das sich auf die Entwicklung, Prüfung und Zulassung innovativer medizinischer Technologien spezialisiert hat.
Gefördert wird die Forschung durch das Regensburg Center of Biomedical Engineering (RCBE) – eine interdisziplinäre Forschungsplattform der OTH Regensburg und der Universität Regensburg – sowie das Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST), das den Brückenschlag zwischen Technik und Gesundheitswissenschaften fördert. Diese Strukturen ermöglichen es, innovative Ideen aus der Forschung in konkrete Anwendungen zu überführen und den Technologietransfer in die Praxis zu stärken.
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