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Startseite » Köln » Wissenschaftskarrieren zwischen Deutschland und den USA im Fokus

Wissenschaftskarrieren zwischen Deutschland und den USA im Fokus

26. August 2025
in Köln
Reading Time: 4Minuten Lesezeit
Wissenschaftskarrieren zwischen Deutschland und den USA im Fokus
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(openPR) Das German Academic International Network (GAIN) lädt Nachwuchswissenschaftler:innen vom 29. bis 31. August zur 25. Jahrestagung nach Boston ein. Die GAIN‑Tagung ist die größte Plattform außerhalb Europas für internationale Wissenschaftskarrieren in Deutschland. Sie bringt jedes Jahr Forschende mit hochrangigen Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen und richtet sich insbesondere an Postdocs und Early‑Career‑Wissenschaftler:innen aus Deutschland, die aktuell auf dem amerikanischen Kontinent arbeiten. Die Messe steht zudem internationalen Nachwuchstalenten in den USA offen. Die Tagung findet dieses Jahr unter geänderten Vorzeichen statt, denn die Wissenschaft in den USA steht derzeit unter erheblichem Druck.

Drei Tage lang rückt die GAIN-Tagung den Wissenschaftsstandort Deutschland in den Fokus. Gemeinsam organisiert von Humboldt-Stiftung, DAAD und DFG, erhalten Postdocs auf der GAIN-Tagung intensive Beratung zur Karriereplanung an Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder in der forschenden Industrie in Deutschland. Über 25 Workshops geben Einblick in Berufungsverfahren, Tenure‑Track‑Karrieren oder die Arbeit in internationalen Organisationen. Bei der traditionellen „Talent Fair“ präsentieren zudem rund 80 deutsche Forschungseinrichtungen und Hochschulen Karrierechancen und offene Stellen. Parallel informieren Humboldt-Stiftung, DAAD und DFG über ihre Förderprogramme für Early‑Career-Forschende.

„Wir erleben seit einigen Jahren weltweit starke Tendenzen der Renationalisierung. Was für ein Trugschluss zu glauben, man könne Bedarfe einzelner Nationen allein innerhalb eigener Grenzen lösen! Fortschritt entsteht durch Austausch, durch die Vielfalt der Perspektiven. Wer den globalen Austausch in der Wissenschaft erschwert, wer die Freiheit der Wissenschaft durch nationale Regulierungen und Gängelung einschränkt, gefährdet nicht nur die Demokratie, sondern den Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit der Menschheit. In Deutschland ist die Wissenschaft unabhängig und doch grundfinanziert. Unsere Verfassung garantiert Wissenschaftsfreiheit. Das ist richtig so, davon sind wir überzeugt. Und wir sind sehr froh, im Rahmen der Global Minds Initiative der Bundesregierung in den nächsten Jahren mehr Stipendien und Forschungspreise an Forschende in verschiedenen Karrierephasen vergeben und damit langfristige Kooperationsnetzwerke fester knüpfen zu können. Je stärker wir solche Netze zwischen Deutschland und der Welt spannen, desto besser werden unsere eigenen Leistungen und desto stabiler wird die Welt, in der wir leben“, sagte der Präsident der Humboldt-Stiftung Robert Schlögl.

„Die GAIN-Tagung ist seit einem Vierteljahrhundert ein erfolgreiches Forum für den Dialog über internationale Wissenschaftskarrieren und die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Deutschland. Die deutschen Hochschulen haben über Jahrzehnte hinweg ein äußerst enges Netz partnerschaftlicher Beziehungen mit amerikanischen Universitäten geknüpft – und dabei stets auch um die besten Talente konkurriert. Heute ist Deutschland mit rund 75.000 Forschenden an Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen nach den USA das zweitwichtigste Gastland für internationale Wissenschaftler:innen. Zugleich findet die diesjährige GAIN-Tagung in einer Zeit statt, in der amerikanische Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor besonderen – gerade auch politischen – Herausforderungen stehen. Umso wichtiger ist es gerade jetzt, unsere Partner:innen in den USA zu unterstützen, unsere Solidarität zu zeigen und gemeinsam die deutsch-amerikanischen Hochschulkooperationen zu erhalten und wo immer möglich auszubauen“, sagte DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee.

„Seit Jahresbeginn ist die Wissenschaft in den USA immer neuen Repressionen ausgesetzt. Wir alle, die Wissenschaftsgemeinschaft in Deutschland ebenso wie weltweit, verfolgen diese Entwicklung mit Entsetzen. Wir sind erschüttert, in welchem Ausmaß die Wissenschaftsfreiheit und die akademische Unabhängigkeit in dem Land, das bislang als Goldstandard für freies Denken und wissenschaftliche Exzellenz galt, beschnitten werden. Institutionen werden geschlossen, Projekte abgebrochen, Datensätze beschädigt, zahllose Wissenschaftler:innen verlieren ihre Anstellung und ausländische Forschende und Studierende ihren Aufenthaltstitel. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, die Solidarität mit unseren Kolleginnen und Kollegen in den USA zum Ausdruck zu bringen und Wissenschaftler:innen, die ihre Arbeit nicht mehr frei durchführen können, zu unterstützen. Das deutsche Wissenschaftssystem und die an GAIN beteiligten Institutionen stehen weltweit für Wissenschaftsfreiheit, Weltoffenheit und selbstverständlich auch für Chancengleichheit ein. Das Aufrechterhalten und die weitere Stärkung der transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen sind der DFG daher ein besonderes Anliegen“, sagte DFG-Präsidentin Katja Becker.

Die Veranstaltung wird am 29. August von BMFTR-Staatssekretär Rolf-Dieter Jungk sowie den Präsident:innen von Humboldt-Stiftung, DAAD und DFG eröffnet. Zudem werden sechs Landes-Wissenschafts‑Minister:innen sowie zahlreiche Vertreter:innen aus Bundestag, Wissenschaft, Wirtschaft und außeruniversitärer Forschung erwartet. Die GAIN‑Tagung wechselt jährlich zwischen US‑Ost‑ und Westküste – und macht dieses Jahr Station in Boston, wo bereits über 600 Anmeldungen vorliegen.

Seit 2003 vernetzt und stärkt das German Academic International Network deutsche Wissenschaftler:innen weltweit, unterstützt ihre Rückkehr an deutsche Hochschulen und Forschungsinstitute und fördert ihre Interessen gegenüber politischen Entscheidungsträger:innen. GAIN ist eine Gemeinschaftsinitiative von Humboldt-Stiftung, DAAD und DFG, unterstützt vom BMFTR. Assoziierte Mitglieder sind die Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Hochschulrektorenkonferenz, Studienstiftung des deutschen Volkes und die Deutsche Krebshilfe. Zahlreiche weitere Partnerorganisationen aus Wissenschaft, Industrie und Politik engagieren sich regelmäßig im Netzwerk.

Presse-Kontakte Alexander von Humboldt-Stiftung Kristine Logemann Referatsleitung Presse, Kommunikation und Marketing +49 228 833-144

DFG Benedikt Bastong Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit +49 228 885-2109

wissenschaftliche Ansprechpartner: Anna Oberle-Brill Programmdirektorin GAIN +1 (212) 758-3223-217 (bitte beachten Sie den Zeitunterschied von minus 6 Stunden (New York))

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