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Startseite » Köln » Wie Baustellenstress zur Gesundheitskrise werden kann

Wie Baustellenstress zur Gesundheitskrise werden kann

10. September 2025
in Köln
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
Wie Baustellenstress zur Gesundheitskrise werden kann
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(openPR) Der Autor und Verleger Markus Schall veröffentlicht aktuell auf seiner Website einen ungewöhnlich offenen Erfahrungsbericht: eine Art Tagebuch in Echtzeit, das mitten in einer persönlichen Ausnahmesituation entstanden ist – während eines erzwungenen Rückzugs durch eine plötzliche Umweltbelastung innerhalb seines Hauses und Büros.

Der Artikel trägt den Titel „MCS: Wenn das Leben dich zum dritten Mal zwingt umzuziehen“ und verknüpft aktuelle Erlebnisse mit tiefer Rückschau: angefangen beim Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände in Meppen (2018), über eine ehemals schimmelbelastete Wohnung, bis hin zur heutigen Baustellensituation – der dritten belastenden Wohnsituation innerhalb weniger Jahre.

„Es ist nicht die eine große Katastrophe, die Menschen oft aus der Bahn wirft“, schreibt Schall. „Es sind wiederkehrende, unterschwellige Belastungen – chemisch, emotional, existenziell – und irgendwann ist die innere Linie überschritten.“

Was diesen Bericht besonders macht: Er entsteht nicht im Nachhinein, sondern parallel zur aktuellen Erfahrung. Während der Rückzug nach Pilsen noch andauert, verarbeitet Schall die Erlebnisse bereits literarisch – in einem sachlich-nüchternen Ton mit leiser Emotionalität. Der Text ist gleichzeitig Selbstreflexion, Dokumentation und ein Appell für mehr Sensibilität im Umgang mit Umweltfaktoren im Alltag.

Dabei wird deutlich: Das Thema betrifft weitaus mehr Menschen, als offiziell erfasst sind. Denn MCS und andere umweltbedingte Erkrankungen gelten vielerorts noch als schwer diagnostizierbar – und sind im deutschen Gesundheitssystem kaum anerkannt. Auch im juristischen Bereich stoßen Betroffene an Grenzen: selbst bei vorliegenden toxikologischen Gutachten.

„Man fragt sich irgendwann: Bin ich zu empfindlich – oder ist die Welt zu achtlos?“ so der Autor.

Noch nie in der Geschichte der Menschheit war unser Körper täglich mit so vielen synthetischen Substanzen konfrontiert wie heute. Allein in Europa sind derzeit über 100.000 chemische Stoffe registriert – in Lebensmitteln, Baumaterialien, Kleidung, Kosmetik und vor allem in der Luft, die wir atmen. Und jedes Jahr kommen neue hinzu. Viele davon gelten als „chemisch neuartig“ – also als Stoffe, mit denen der menschliche Organismus evolutionsbiologisch keinerlei Erfahrung hat.

Die EU-Umweltagentur warnt schon seit Jahren vor der sogenannten „Chemikaliencocktail-Wirkung“: Einzelne Substanzen bleiben zwar oft unterhalb der Grenzwerte – in Kombination können sie aber gesundheitliche Schäden auslösen, gerade bei empfindlichen Menschen. Besonders kritisch sind flüchtige organische Verbindungen (VOCs), Weichmacher (Phthalate), Feinstaub und Nanopartikel, die über die Haut oder Atemwege unbemerkt in den Körper gelangen.

Die sogenannte Multiple Chemikaliensensitivität (MCS) betrifft laut Studien der Universität Leipzig und Umweltmedizinern wie Prof. Claudia Traidl-Hoffmann etwa 6–9 % der Bevölkerung in Deutschland, bei steigender Tendenz. Rechnet man das hoch, wären das mindestens 5 Millionen Menschen, die auf synthetische Stoffe oder Umweltgifte mit Beschwerden reagieren. Bei einem Teil davon sind die Symptome so stark, dass sie ihren Alltag, Beruf oder Wohnort drastisch anpassen müssen – so wie im Erfahrungsbericht oben beschrieben.

Oft dauert es Jahre, bis die Zusammenhänge zwischen Symptomen und Auslösern erkannt werden. Die Erkrankung ist bisher in Deutschland nicht offiziell anerkannt, obwohl es in den USA bereits seit den 1990er-Jahren entsprechende Diagnosekriterien gibt. Die Betroffenen stehen daher häufig zwischen den Stühlen – zwischen Schulmedizin, Umweltmedizin und Eigenverantwortung.

Was bleibt, ist ein persönlicher Weg, der geprägt ist von Wachsamkeit, Reduktion und Klarheit. Wer an MCS oder ähnlichen Empfindlichkeiten leidet, lebt oft nicht freiwillig so minimalistisch – sondern gezwungenermaßen. Aber genau darin kann auch eine Kraft liegen: In der Reduktion auf das Wesentliche. In der bewussten Entscheidung für Räume, Begegnungen und Materialien, die gut tun.

Das Buch „Krisen als Wendepunkte – lernen, wachsen, gestalten“ beleuchtet genau solche Prozesse. Es ist ein Buch über persönliche Brüche, systemische Schwächen – aber vor allem über Hoffnung, Haltung und Handlungsspielraum. Es zeigt, wie Krisen auch zu Wendepunkten werden können – wenn man bereit ist, ihnen mit offenem Blick und innerer Klarheit zu begegnen.

Markus Schall, Jahrgang 1975, ist Unternehmer, Autor und Verleger. Er entwickelt seit über 20 Jahren ERP-Software auf FileMaker-Basis und schreibt seit 2025 praxisorientierte Sachbücher zu Themen wie KI, Krisenmanagement und Selbstreflexion. Mit seinem Verlag M. Schall Verlag verfolgt er ein klares Ziel: Menschen helfen, in schwierigen Zeiten ihre Orientierung nicht zu verlieren – mit Büchern, die Klarheit und Haltung vermitteln.

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