(openPR) Lorenz Rhodoman (1545-1606) war als Schulrektor und Professor im mittel- und norddeutschen Raum tätig. Aufgrund seiner zum Teil sehr umfangreichen griechischen Gedichte, die vor allem theologische und mythische Themen behandeln, wurde er von Zeitgenoss*innen als „zweiter Homer“ gerühmt.
Während in der laufenden ersten Projekthälfte die Gedichte bis 1588 ediert werden, widmet sich die nun durch die Weiterförderung gesicherte zweite Hälfte den Gedichten von 1589 bis zu seinem Tod Anfang 1606. Ebenfalls berücksichtigt werden sollen dabei Rhodomans Briefwechsel und einige seiner Reden.
An dem Verbundprojekt beteiligt sind die Wuppertaler Forschenden Dr. Stefan Weise, Juniorprofessor für Klassische Philologie/Griechisch, sowie Prof. Dr. Patrick Sahle und Dr. Jennifer Bunselmeier aus dem Fach Digital Humanities. Von der Universität Osnabrück wirkt der Altphilologe Prof. Dr. Thomas Gärtner an dem Projekt mit.
Wissenschaftliche Editionen gehören zum Grundbestand der philologischen Disziplinen, aber auch der historischen Wissenschaften. Dabei haben sich die Editionsprinzipien im Laufe der Zeit stark gewandelt. Durch den Wechsel ins digitale Medium erweitern sich die Möglichkeiten der Erschließung von Quellen vielfach: Nutzer*innen können beispielsweise durch vielfältige Anzeige- und Sucheinstellungen einen ganz individuellen, je nach Erkenntnisinteresse geleiteten Zugang zu einer Edition wählen.
Im Fall von „Rhodomanologia“ entsteht eine digitale Edition aller verfügbaren Gedichte von Lorenz Rhodoman. Neben dem Text von Rhodoman sind in der Edition eine deutsche Übersetzung (bei griechisch-lateinischen Gedichten nur des griechischen Textes) sowie ein umfangreicher Apparat mit detaillierten Erläuterungen beispielsweise zu Entstehung und Überlieferung der Werke enthalten.
Die Gesamtedition und die Einzeleditionen können neben der Onlineanzeige auch als durchsuchbare PDF-Version heruntergeladen werden.
wissenschaftliche Ansprechpartner: Jun.-Prof. Dr. Stefan Weise Klassische Philologie/Griechisch E-Mail
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