(openPR) Peter Josef Abels DER BOHRTURM, DIE BÜHNE, DIE SÄNGER UND DIE SEHNSUCHT (UND DIE BEWEGUNG DER NULL) 1983/84 Modell im Maßstab 1:5
„Geistreiche Köpfe haben die Erde als eine Tragödie, eine Farce, sogar als Zaubertrick eines Träumers angesehen; alle aber, wenn sie wirklich weise und nicht nur intellektuelle Schandtäter sind, erkennen, dass sie eine Art Schauspiel darstellt, in dem wir alle eine Rolle haben, die die meisten von uns, bevor der Vorhang sich hebt, nur schlecht einstudiert und nie geprobt haben.“ (R. Shea und R. A. Wilson)
Zuerst war es ein Schauspiel der Dinge. Nur so aus Spaß bildeten sich die Dinge ein Bild des Menschen, bildeten sich meine Dinge ein Bild von mir. Es gab da Alte und Neue, Verständige und Wirre (Tanz und Musik)… die ganze künstliche Ordnung der Lebensechtheit. Die persönliche Sicht der Perspektive trug alles zusammen an einen Ort, Bühne genannt.
So eine Bühne hat einen Vorhang, einen Proberaum, Requisiten, die Bretter, die die Welt bedeuten, einen Spielplan und ein Bühnenbild. Es gab einen Eingang und einen Ausgang und Beleuchtung. Alles war da.
Dann traten die Figuren auf, Sänger genannt und genau 10 Stück, in Gewand und Geste ihre persönliche Rolle in der Geschichte spielend. Starr stehend. Das Publikum übernimmt an ihnen das Schauspiel. (Die Vorstellung ist nicht nur für das betrachtende Auge … gebauscht.) Eine Vorstellung steht immer noch davor.
Die Bühne ist (mit Podest) 3,30m lang, 1,80m breit und 2,60m hoch.
Der Bohrturm steht auf einem 40cm hohen Podest mit 1m Durchmesser. Er ist (mit Podest) 2m hoch, steht unten auf einer Fläche von (50×50)cm und verjüngt sich nach oben zu einer von (30×30)cm. Der Abstand bis zur Bühne ist 1,55m (zwischen den Podesten 1m).1m ist der Normabstand, der die gesamte Konstruktion bestimmt. Würde man das Bühnenmodell tatsächlich im Maßstab 1:5 bauen, wäre die Dimension für Menschen geeignet und begehbar!
Alle Aspekte zur Bühne vorzustellen ist nahezu unmöglich. Hier und da tritt die eine oder andere Sache in veränderter Form erneut auf. „Leibnitz hatte 1714 für das Erlangen der Perfektion soviel Verschiedenartigkeit wie möglich verlangt, aber mit der größtmöglichen Ordnung.“
Mein Anliegen war Komplexität. Die Auflösung der Gegensätze: Nicht durch Kompromisse, sondern durch Gelächter, durch Spiel, durch Liebe, durch Tod. Meine Aufgabe ist es, zu zeigen, und nicht zu erklären oder gar zu beweisen.
Wir stellen den Künstler Peter Josef Abels vor. Geboren 1954 in Köln. Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Er arbeitet unter anderem („Möbel“, „Objekte“, „Hybride Bilder“) im Bereich „Modellbau“. Peter Josef Abels hat für seine herausragenden künstlerischen Leistungen folgende Stipendien erhalten: Kunstfonds Bonn, Peter Mertes Stipendium Bonn, Kunstpreis der Stadt Düsseldorf, Stipendium im Künstlerhaus Hooksiel und Artist in Residence Organhaus Chongqing – Goethe Institut China. Hinzu kommen zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.
Die Ausstellung nebst anderen Werken des Künstlers befindet sich in Düsseldorf in der Bachstr. 1a und kann nach telefonischer Ankündigung von 14 – 18 Uhr besucht werden.
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