(openPR) In Zeiten wachsender Spannungen ist Diplomatie wichtiger denn je, wird jedoch oft missverstanden. In seinem neuen Buch «Dare We Hope? Building Lasting Peace: A Swiss Ambassador’s Insight» zeigt Walter B. Gyger, wie man über Grenzen hinweg verhandelt.
Die internationale Politik wiederholt ihre schlimmsten Fehler. Kriege, die vermeidbar gewesen wären – in der Ukraine, in Gaza, im Iran, im Sudan und in Myanmar – zerstören Leben, während die Welt gespalten oder abgelenkt zusieht.
Walter B. Gyger, ehemaliger Schweizer Botschafter, hat erlebt, wie internationale Zusammenarbeit scheitert und wie sie sich erneuern lässt. In seinem Buch entwickelt er ein globales Werkzeugset: fünf Instrumente, erprobt in realen Krisen und Verhandlungen.
Das Schlüsselinstrument: Die internationale Ordnung stützt sich auf staatliche Souveränität, rechtliche Gleichheit, friedliche Streitbeilegung und Zusammenarbeit. Diese in der UN-Charta verankerten Werte sollen Gewalt und Dominanz verhindern. Das Schlüsselinstrument hilft, die rechtlichen und geopolitischen Dimensionen heutiger Konflikte zu verstehen.Das Kompassinstrument zeigt die Kräfte, die unter der Oberfläche der Weltpolitik wirken, Verhalten prägen, Allianzen verschieben und Prioritäten neu definieren. Es enthüllt die verborgenen Dynamiken, die erklären, warum Staaten handeln, sich neu ausrichten oder bekämpfen.Das Prismainstrument zeigt, wie Macht projiziert und ausgeübt wird. Es verdeutlicht, wie Staaten Einfluss durch Diplomatie, militärische Präsenz, wirtschaftliche Mittel oder Technologie suchen. Es unterscheidet zwischen Worten und Taten, Gesten und Strategien.Das Prozessinstrument hilft, Regierungsführung als lebendigen Prozess zu verstehen. Von der Problemidentifikation bis zur Umsetzung und Überprüfung – jede Phase ist unentbehrlich.Das Leiterinstrument: Regierungen agieren auf mehreren Ebenen – von lokal bis global. Entscheidungen einer Ebene beeinflussen andere. Das Leiterinstrument hilft, diese Verflechtungen zu erkennen und zu verstehen, wie nationale Souveränität und internationale Verantwortung die Reaktionen auf Krisen prägen.
Joseph Deiss (ehemaliger Bundespräsident der Schweiz, Präsident der 65. UNO-Generalversammlung 2010–2011) schreibt im Vorwort: «Gyger vereint Erfahrung, praktische Werkzeuge und institutionelles Wissen. Er kennt die Akteure, Interessen und Komplexität. Sein Buch bietet ein strukturiertes und fesselndes Bild der heutigen Diplomatie, untermauert durch anschauliche Beispiele aus über vierzig Jahren Dienst. Es ist ein globales Werkzeugset für Diplomaten.»
Walter B. Gyger diente fast vier Jahrzehnte im Schweizer diplomatischen Dienst, mit Botschafterposten in Westafrika, Genf, Indien, der Türkei und Russland. Später vertrat er Rotary International bei den Vereinten Nationen in Genf. Als Absolvent der Universität St. Gallen teilt er seine Einsichten in Diplomatie, Governance und die Suche nach Frieden.
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