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Startseite » Gelsenkirchen » Verfechterin des Kinderschutzes in der Lehre geht in den Ruhestand

Verfechterin des Kinderschutzes in der Lehre geht in den Ruhestand

27. März 2025
in Gelsenkirchen
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
Verfechterin des Kinderschutzes in der Lehre geht in den Ruhestand
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(openPR) (Werdende) Fachkräfte für das Thema Kinderschutz zu sensibilisieren und diesen so zu verbessern, ist ihr ein Anliegen. Prof. Dr. Maud Nordstern (ehemals Zitelmann), Professorin für Jugendhilfe und Kinderschutz an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), hat innovative Angebote für die Lehre und Fortbildung initiiert. Nach 18 Jahren an der Frankfurt UAS geht die Kinderschutz-Expertin, die in landes- und bundesweiten Fachgremien tätig war, zum 1. April 2025 in den Ruhestand.

Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt UAS, würdigte die Forscherin für ihr Engagement: „Als Hochschule ist es unser Anspruch, Studierende praxisnah auszubilden und mit unseren Projekten die Gesellschaft weiterzuentwickeln. Prof. Dr. Nordstern ist hier mit ihrer Arbeit ein herausragendes Vorbild. Mit Leidenschaft und Beharrlichkeit hat sie sich als prominente Stimme erfolgreich für das Thema Kinderschutz eingesetzt.“

Prof. Dr. Barbara Klein, Dekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, ergänzt: „Durch die Verankerung von verpflichtenden Lehrinhalten zum Thema Kinderschutz im Curriculum der Studierenden für Soziale Arbeit, hat Prof. Dr. Nordstern dazu beigetragen, dass unsere künftigen Fachkräfte in entscheidenden Situationen vorbereitet sind. Entsprechende multimediale Lehrangebote sorgen zudem dafür, dass dieses Wissen nicht nur auf unsere Hochschule beschränkt bleibt. Der Fachbereich dankt Prof. Dr. Nordstern für ihr außerordentliches Engagement für den Kinderschutz. Er bleibt ein wichtiges Thema des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, das weiter fortgeführt wird und für das auch in Zukunft Lehrangebote und -formate weiterentwickelt werden. So wird der Interdisziplinäre Kinderschutzfachtag von Prof. Dr. jur. Berneiser weiterbetreut.“

Kinderschutz online lernen Das E-Learning-Angebot „Interdisziplinärer Kinderschutzfachtag“ wird heute an 16 Hochschulen in Deutschland eingesetzt und ist unter online verfügbar. Eine erste Version konzipierte Nordstern mit Prof. Dr. jur. Carola Berneiser, Professorin für Familienrecht, Kinder- und Jugendhilferecht sowie Kinderschutz, ursprünglich für die Frankfurt UAS. In Kooperation mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelten die Forscherinnen und ihr Team das Angebot für die Lehre weiter. In Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium entstand zudem eine Version für hessische Lehrkräfte. Im Kurs lernen Teilnehmende verschiedene Aspekte des Kinderschutzes, Handlungsmöglichkeiten und Akteure anhand des anonymisierten Falls der achtjährigen „Mia“ multimedial und praxisnah kennen.

Das Angebot hat seinen Ursprung in früheren Initiativen. An der Frankfurt UAS konzipierte und koordinierte Nordstern früh den Wahlpflichtbereich „Hilfen zur Erziehung/Kinderschutz“ und verankerte 2013 die Vorlesung Kinderschutzfachtag als verpflichtende Veranstaltung für alle Studierenden des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit. In der Folge schuf Nordstern mit Berneiser und Lehrenden der Medizinischen Fakultät der Goethe-Universität Frankfurt das „Frankfurter Modell: Kinderschutz in der Lehre“. Diese interdisziplinäre Vorlesungsreihe richtete sich an Studierende beider Hochschulen sowie Fachkräfte.

Lebensthema Kinderschutz Nordstern sagt über ihre Motivation: „Durch eine qualifizierte Ausbildung fallverantwortlicher Fachkräfte im Kinderschutz in Jugendhilfe, Justiz und Medizin verbessert sich die Chance für akut gefährdete Kinder und Jugendliche auf wirksamen Schutz und Hilfe. Langfristig profitiert davon die ganze Gesellschaft.“ An die Frankfurt UAS wechselte sie 2007 zunächst als Professorin für frühkindliche Pädagogik nach Stationen als Lehrbeauftragte und einer Juniorprofessur an der Uni Osnabrück. Die ausgebildete Erzieherin hat ein Studium sowie eine Promotion in Erziehungswissenschaften abgeschlossen, sowie viele Jahre im sozialen Bereich gearbeitet. Als Kinderschutz-Expertin brachte sie Ihr Fachwissen in der AG Kindgerechte Justiz des Nationalen Rats gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen und weiteren Fachgremien ein und initiierte 2023 den ersten bundesweiten Fachaustausch zum Thema „Kinderschutz in der Lehre“. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt so etwa 2013 den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre. 2024 ging die Hochschulperle des Monats Januar an den Kinderschutzfachtag Schule.

Mit dem „Fallbeispiel Thomas“ erschien zuletzt ein weiteres Online-Lernangebot für Fachkräfte und Studierende, das Nordstern federführend konzipiert hat. Sowohl der heute erwachsene Betroffene als auch sein Umfeld schildern darin seine Lebensgeschichte. Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen ordnen den Kinderschutzfall fachlich ein. Das Multimedia-Projekt, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wurde, beinhaltet mehr als 80 Lehrfilme sowie Übungen und Texte und ist seit Ende 2024 unter abrufbar.

Anlässlich ihres Ruhestandes zieht Nordstern als Bilanz: „Noch ist der Schutzauftrag der Sozialen Arbeit im Kerncurriculum und im Qualifikationsrahmen nicht hinreichend abgebildet. Hier wartet noch Arbeit. Ich werde künftig beratend an der Qualifikation von Fachkräften in der Medizin und Justiz mitwirken. Auch plane ich, das Projekt ‚Fallbeispiel Thomas‘ weiterzuentwickeln. Darauf freue ich mich – aber auch auf die nun frei verfügbare Lebenszeit.“

Pressekontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Pressestelle, Telefon: +49 69 1533-3048, E-Mail: .

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