(openPR) Dr. Maria Azhar studierte Physik in Islamabad und schloss anschließend das „Top Master Nanoscience“-Programm an der Universität Groningen ab. Im Anschluss promovierte sie dort bei Prof. Maxim Mostovoy zu nichtkollinearem Magnetismus. Zudem forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie bevor sie im August 2023 als Postdoktorandin an die UDE wechselte.
Hier setzt sie in der Arbeitsgruppe „TWIST – Topological Whirls In SpinTronics“ von Prof. Karin Everschor-Sitte ihre ausgezeichnete Forschungsarbeit im Bereich topologische 3D-Magnetstrukturen fort, die das Verständnis der Topologie im Magnetismus, komplexer magnetischer Phasen und ihrer möglichen Anwendungen weiter vorangebracht hat.
Dafür und für weitere Forschungsleistungen wurde sie nun von der Jury des Hertha-Sponer-Preises gelobt: Maria Azhar habe bereits während ihrer Promotion grundlegende Einsichten in den nichtkollinearen Magnetismus geliefert und in weiteren Arbeiten Schraubenversetzungen in Helimagneten vorhergesagt. „Jüngst trug sie wesentlich zur topologischen Klassifizierung dreidimensionaler magnetischer Strukturen bei, die die internationale Entwicklung des Feldes prägen“, heißt es in der Jurybegründung.
Der Hertha-Sponer-Preis wird für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Physik an eine Wissenschaftlerin vergeben. Der Preis soll vor allem jüngere Wissenschaftlerinnen durch öffentliche Auszeichnung ermutigen und so mehr Frauen für die Physik gewinnen. Die Auszeichnung besteht aus einem Preisgeld von 3.000 Euro und einer Urkunde.
Dr. Maria Azhar wird beides am 17. März 2026 während der 89. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Erlangen feierlich verliehen.
wissenschaftliche Ansprechpartner: Maria Azhar, Fakultät für Physik, Tel. 0203/379-4726,
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