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Startseite » Essen » Prof. Dr. Christian Huppert von der Hochschule Bielefeld in den Bundesvorstand der Lebenshilfe gewählt

Prof. Dr. Christian Huppert von der Hochschule Bielefeld in den Bundesvorstand der Lebenshilfe gewählt

20. November 2025
in Essen
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
Prof. Dr. Christian Huppert von der Hochschule Bielefeld in den Bundesvorstand der Lebenshilfe gewählt
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(openPR) Bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Bundesvereinigung e.V. am 14. und 15. November in Berlin wurden neben Prof. Dr. Christian Huppert auch drei Selbstvertreter mit Unterstützungsbedarf in den Vorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. gewählt. Die Mitgliederversammlung beschloss außerdem: Die Bezeichnung „Menschen mit geistiger Behinderung“ soll durch „Menschen mit Unterstützungsbedarf“ ersetzt werden.

„Beruflich bezeichne ich mich zuweilen als ´Kind der Lebenshilfe‘, sie hat meinen Werdegang geprägt“, sagt Christan Huppert. Nach dem Studium der Sozialen Arbeit war er fast zehn Jahre in einer Lebenshilfe Ortsvereinigung tätig, danach beim Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW in engem Kontakt mit vielen Lebenshilfen in NRW. „Nach dem Wechsel an die HSBI engagiere ich mich in einer Lebenshilfe Ortsvereinigung unter anderem mit einem Projekt zur Stärkung der Interessenvertretung behinderter Menschen in den Strukturen des Vereins“, fasst Christian Huppert seine Motivation für das Amt im Bundesvorstand zusammen. Auf Ebene der Bundesvereinigung Lebenshilfe ist er zudem im Beirat Wissenschaft und Praxis engagiert, sowie im Beirat der Fachzeitschrift ‚Teilhabe‘.

Angesichts aktueller gesellschaftlicher Diskurse und der Angriffe der extremen Rechten seien Demokratie und Inklusion deutlich unter Druck geraten, wie Huppert beschreibt: „Wir sind gefordert, uns für Demokratie und Inklusion stark zu machen. Dieser Aspekt zog sich durch viele Diskussionen und Beiträge im Rahmen der Mitgliederversammlung, diese Gefährdung war sehr präsent!“ Er möchte sich daher unter anderem für die Stärkung von Selbstvertretung und Interessenvertretung behinderter Menschen einsetzen. „Sie sind bereits sehr stark sichtbar: bei der Mitgliederversammlung waren Selbstvertreter:innen in hohem Maße engagiert“, so Huppert. Zudem möchte er sich für die Verbesserung der Lebenslage von Menschen mit komplexen Behinderungen einsetzen. Dazu hat die Mitgliederversammlung eine Selbstverpflichtung beschlossen, diesen Personenkreis noch stärker in den Fokus ihrer Arbeit zu nehmen. Huppert ergänzt: „Und natürlich das große Thema Inklusion mit der Frage, welche Chancen und Herausforderungen für Dienste und Einrichtungen, aber auch für die Gesellschaft in dem Thema liegen.“

Huppert beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit dem Thema Inklusion und hat unter anderem bei zahlreichen Fachveranstaltungen an der HSBI, an denen auch Selbstvertreter:innen teilnahmen, mit Studierenden Formate für die barrierefreie Gestaltung der Veranstaltungen entwickelt.

Huppert: „Inklusion ist bildlich häufig dargestellt mit einem Kreis, bestehend aus vielen bunten Punkten. In meinem Büro gibt es immer Smarties als Symbol für diese bunten Punkte. Damit versuche ich, Inklusion schmackhaft zu machen. Bei der Mitgliederversammlung habe ich ebenfalls Smarties mitgebracht. Allerdings dieses Mal mit der Idee, dass wir uns in Zeiten der Bedrohung für Inklusion stark machen müssen: Inklusion macht stark – und Schokolade auch!“

Seit 2012 steht die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt an der Spitze der Lebenshilfe. Auf der Mitgliederversammlung in Berlin wurde sie für weitere vier Jahre als Bundesvorsitzende bestätigt. Die studierte Sonderpädagogin tritt ein für Inklusion und uneingeschränkte Teilhabe. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Selbstvertretung von Menschen mit Unterstützungsbedarf zu stärken. In ihrer Grundsatzrede sagte sie: „Es ist ein langer Weg von der Fürsorge zur Teilhabe, hin zu einer Begegnung und einem Miteinander auf Augenhöhe. Ein wichtiger Motor auf diesem Weg sind die Eltern und Geschwister und vor allem die Selbstvertreter, die heute selbstbewusst für ihre Interessen und Rechte einstehen. Sie sind eine starke, authentische Stimme, die gerade deshalb überzeugen, weil sie von ihrem Leben erzählen – als Expertinnen und Experten in eigener Sache.“

Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter setzen sich seit langem dafür ein, dass der Begriff „geistige Behinderung“ nicht mehr verwendet werden soll. Die Bezeichnung werde von ihnen als abwertend, verletzend und ausgrenzend empfunden. Mehr als ein Jahr wurde in der Lebenshilfe über passende neue Begriffe diskutiert. Nun traf die Mitgliederversammlung eine Entscheidung: Die Lebenshilfe spricht künftig in der Regel von „Menschen mit Unterstützungsbedarf“. Um etwa gegenüber Ministerien und Behörden den Personenkreis klarer zu beschreiben, kann es auch „Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiver Beeinträchtigung“ heißen. Die Lebenshilfe baut darauf, dass sich die neuen Begriffe Schritt für Schritt einbürgern.

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