RuhrCampusOnline.de - Das studentische Magazin von Rhein und Ruhr
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen
Gartenfreunde
  • Bochum
  • Bonn
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Köln
  • Krefeld
  • Wuppertal
  • Bochum
  • Bonn
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Köln
  • Krefeld
  • Wuppertal
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen
Justnow Press
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen

Startseite » Essen » Neues Forschungsprojekt untersucht innovative Technologien für den Einsatz bei der Feuerwehr

Neues Forschungsprojekt untersucht innovative Technologien für den Einsatz bei der Feuerwehr

1. Oktober 2025
in Essen
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
Neues Forschungsprojekt untersucht innovative Technologien für den Einsatz bei der Feuerwehr
Share on FacebookShare on Twitter

(openPR) Die Sicherheitslage hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert – in Deutschland und weltweit. Klimawandel, Migration, Extremismus und Gewalt fordern zunehmend die Sicherheitsbehörden. Einsatzkräfte wie die der Feuerwehr müssen in sehr dynamischen Einsatzsituationen und oft unter hohem Zeitdruck handeln.

Insbesondere die deutlich stärkere Digitalisierung und die Vernetzung von Systemen birgt bisher nicht da gewesene Risiken. Parallel dazu steigen die technischen Möglichkeiten, um Führungs- und Einsatzkräfte der Gefahrenabwehr bei der Bewältigung dieser immer komplexeren, facettenreichen Aufgaben zu unterstützen.

Die Nutzung von KI-gestützten Systemen, Robotern und Augmented Reality (AR) sowie autonomen Systemen stellt allerdings völlig neue Anforderungen an die Beteiligten. Das Projekt IT-Fw beschäftigt sich deswegen mit drei Schwerpunktthemen. An erster Stelle steht die allgemeine Analyse innovativer Technologien und ihr Einsatz insbesondere bei der Feuerwehr in Ausbildung und Praxis. Darüber hinaus werden die spezifischen Anforderungen für Ausbildung und strategische Arbeit für leitende Beamte im höheren feuerwehrtechnischen Dienst erforscht.

Dabei kommt das „FIRE-Feedback Befragungspanel“ zum Einsatz, mit dem Einsatzkräfte zu spezifischen Themen gezielt befragt werden können, ebenso finden dort dauerhaft laufende Studien im Schnittfeld von Psychologie und ziviler Sicherheit statt. „Gemeinsam mit dem Institut der Feuerwehr NRW können wir ganz neue Erkenntnisse für Wissenschaft und Praxis gewinnen – und somit zur Sicherheit in unserem Land beitragen. In dieser Kooperation gilt besonders, dass das Ganze viel mehr als die Summe seiner Teile ergibt”, freut sich Prof. Thielsch.

Die Zusammenarbeit basiert auf zehn Jahren gemeinsamer Forschungserfahrung. Vor seinem Wechsel nach Wuppertal haben Meinald Thielsch (ehemals Universität Münster) und das IdF NRW bereits erfolgreich in mehreren Projekten kooperiert. In den bisherigen Ergebnissen spiegelt sich die enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Praxis wider: Gemeinsam untersuchten die beiden Partner Führung, Teamarbeit und Gesundheit im Feuerwehrwesen und entwickelten diese Themen effektiv weiter.

Diese Kooperation zeige, betonen die Verantwortlichen, wie fruchtbar die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Feuerwehr sein kann: Im Zentrum stehe eine effektive Symbiose aus sowohl praxisrelevanten als auch psychologischen Fragestellungen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen – zum Nutzen der Feuerwehr und der Sicherheit der Bevölkerung. Neben Veröffentlichungen in renommierten wissenschaftlichen Journals erscheinen regelmäßig praxisnahe Beiträge in Fachzeitschriften – beispielsweise zu Themen wie der Motivation von Helfenden im Ehrenamt oder notwendigen Kompetenzen von Führungskräften.

„Welche KI-Systeme, Virtual Reality-Anwendungen, Roboter und weitere technische Unterstützung eignen sich – auch strategisch in die Zukunft gedacht – für eine sinnvolle Unterstützung der Feuerwehr in ihrem vielfältigen Tätigkeitsbereich?“, wirft Berthold Penkert, Direktor des IdF NRW, als Frage auf. Derzeit sei die Feuerwehr oft noch sehr handwerklich geprägt. „Das ist auch gut so und wird überwiegend so bleiben, aber vielleicht kann neueste Technologie in Ausbildung und Einsatz an einigen Stellen weiterhelfen und dafür müssen wir den ,Faktor Mensch‘ auf jeden Fall mitdenken.“

Das Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW) ist die größte Feuerwehrschule in Deutschland. Das IdF NRW bietet verschiedene Aus-, und Fortbildungen für berufliche und ehrenamtliche Angehörige der öffentlichen und betrieblichen Feuerwehren aus NRW an und koordinierte die bundesweite Ausbildung der Angehörigen im höheren feuerwehrtechnischen Dienst (Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt). Darüber hinaus qualifiziert das IdF NRW Spezialkräfte der unterschiedlichsten Bereiche. Eine weitere Aufgabe des IdF NRW besteht darin, Mitglieder von Krisenstäben aus- und fortzubilden. Jedes Jahr schult das IdF NRW so über 18.000 Teilnehmende. Umfassende Trainingsflächen an mehreren Standorten erlauben die systematische Simulation verschiedenster Einsatzlagen. Hier können auch innovative Lösungen untersucht und neueste Technologien anwendungsnah erprobt werden.

Die Arbeits- und Umweltpsychologie an der Universität Wuppertal (AUW) unter Leitung von Prof. Dr. Meinald Thielsch vereint in einzigartiger Weise langjährige Erfahrung in der zivilen Sicherheitsforschung mit einer hohen Expertise sowohl in der Arbeits-, Organisations-, und Ingenieurpsychologie als auch der Online-Panel-Forschung. Dies fügt sich an der Universität Wuppertal in besonderer Weise in ein lebhaftes interdisziplinäres Feld der Sicherheitsforschung in Lehre und Forschung ein. Mit dem Bevölkerungspanel PsyWeb, das mit derzeit über 20.000 Teilnehmenden das Ziel verfolgt, möglichst viele Menschen an psychologischen Untersuchungen zu beteiligen, ergeben sich zudem einmalige Möglichkeiten, verschiedenste Studien sowohl im Querschnitt als auch in längsschnittlichen Betrachtungen über die Zeit durchzuführen und die Ergebnisse von Expertenstudien mit der Perspektive von Laien bzw. betroffenen Bürger*innen zu vergleichen.

wissenschaftliche Ansprechpartner: Dr. Mira von der Linde Prof. Dr. Meinald Thielsch

Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Vorherige News

Saturnmond stößt organische Verbindungen aus

Nächste News

An der Universität Münster entwickelte Technik ermöglicht noch empfindlichere Suche nach Dunkler Materie

Ähnliche Beiträge

DAAD-Preis 2025 für internationale Studierende geht an Samir Pangeni
Essen

DAAD-Preis 2025 für internationale Studierende geht an Samir Pangeni

2. Dezember 2025
Dringend benötigt, aber häufig teuer
Essen

Dringend benötigt, aber häufig teuer

26. November 2025
Uralte Verbindung zwischen Oktopussen und Tintenfischen
Essen

Uralte Verbindung zwischen Oktopussen und Tintenfischen

25. November 2025
SRH Fernhochschule mit dem Deutschen Bildungs-Award ausgezeichnet
Essen

SRH Fernhochschule mit dem Deutschen Bildungs-Award ausgezeichnet

21. November 2025

Beliebte News

  • Opfer von Jakub Jahl in Afrika

    Opfer von Jakub Jahl in Afrika

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Rotary Club Bochum-Hellweg engagiert sich fürs Deutschlandstipendium

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Rotary Club Bochum-Hellweg verleiht RUB-Universitätspreis für herausragende Abschlussarbeit an Nele Borgert

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Desk-Sharing Plattform aus Bonn erobert Deutschlands Coworking-Markt

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Abtrünniger Planet wächst mit Rekordgeschwindigkeit

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
© 2020 RuhrCampusOnline.de
Keine Suchergebnisse
Alle Suchergebnisse einsehen
  • Bochum
  • Bonn
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Köln
  • Krefeld
  • Wuppertal

Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen anzeigen
  • {title}
  • {title}
  • {title}