Der Theorieteil fokussierte die Herausforderungen der künftigen Waldbewirtschaftung: Angepasste Baumartenwahl sowie das komplexe Zusammenspiel von Wasserhaushalt, Nährstoffausstattung des Bodens und klimatischer Faktoren. Besonders in den Alpen mit der kleinteiligen Landschaftsgliederung ist dies von entscheidender Bedeutung, da jeder Standort unterschiedlich auf die Veränderungen im Klimawandel reagiert.
Die Wiederbewaldung macht deutlich, dass der Waldumbau ein langwieriger, störanfälliger Prozess und die Hanglage besonders anfällig für Erosionen ist: Ein 2010 errichteter aufwändiger und anfangs nicht immer erfolgreicher Wildschutzzaun konnte 2023 wieder entfernt werden und zeigte damit, dass ein langfristig aufrechterhaltenes, konsequentes Wildtiermanagement funktionieren kann.
Auch hier gibt es keine einfachen Antworten: Aufforstungen mit Lärche etwa litten in den vergangenen Trockenjahren unter starkem Ausfall. Die Weißtanne als potenzielle Hoffnungsträgerin des Waldumbaus hat es aufgrund Konkurrenzdruck sowie durch Humusabbau und Nährstoffmangel nach Windwürfen oft schwer. Positive Entwicklungen wie Naturverjüngungen gab es dafür bei Pionierbaumarten wie Zitterpappel, Weißkiefer, Bergahorn und Ulme. Dies trägt zur Artendiversität und möglicherweise auch zur Resilienz gegenüber Klimakrisen bei.
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