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Startseite » Duisburg » 12. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance: „Wir müssen wagen, die Dinge zu sehen, wie sie sind“

12. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance: „Wir müssen wagen, die Dinge zu sehen, wie sie sind“

9. April 2025
in Duisburg
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
12. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance: „Wir müssen wagen, die Dinge zu sehen, wie sie sind“
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(openPR) Mit der Begrüßung schuf Prof. Dr. Michèle Morner den idealen Rahmen für die Tagung, als sie die Teilnehmenden der 12. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance dazu aufrief, den Blick nach den letzten durch Krisen geprägten Jahre wieder nach vorn zu richten und zum Umgang mit den aktuellen Herausforderungen gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Dieser Bitte kamen die Vortragenden und Diskutanten der Tagung sogleich nach. Den Anfang machte Gisela Splett, Staatssekretärin im Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg, mit ihrem Eröffnungsvortrag zu Chancen, Hürden und Grenzen der Nachhaltigkeit in landesbeteiligten Unternehmen. Sie führte aus, wie die Transformation der öffentlichen Unternehmen in Richtung Nachhaltigkeit gelingen kann. Einen Beitrag kann – auch in Verbindung mit den Berichtspflichten zu Nachhaltigkeit – der Aufbau einer Datenbank leisten, um die Daten aus verschiedenen Beteiligungen vergleichbar zu machen. Daran knüpfte Ministerialdirektor Stefan Ramge, Abteilungsleiter im Bundesministerium der Finanzen an. Im Mittelpunkt seines Vortrages mit anschließender Diskussion standen die wichtigsten Spannungsfelder, mit denen sich die öffentlichen Beteiligungen zwischen Wirtschaftlichkeit und gesellschaftlicher Erwartung bewegen und Ansatzpunkte, diese aufzulösen. Zum Abschluss des ersten Konferenztages rückten dann Fragen der Finanzierung der anstehenden immensen Herausforderungen insbesondere für Länder und Kommunen in den Mittelpunkt. Zuerst wurde von einem hochkarätig besetzten Panel die Finanzierung der Energiewende unter Leitung von Moritz Meyer, pwc, diskutiert. Welche Herausforderungen sich dabei insbesondere für kleinere Stadtwerke auftun, stellte Michael Malkmus, Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH und Geschäftsführer Mobilität dar, wonach Ministerialdirigentin Dr. Anne Deter, Abteilungsleiterin im Niedersächsischen Finanzministerium aufzeigte, über welche innovativen Formen man in Niedersachsen zur Finanzierung der Energiewende nachdenkt. Anschließend zeigte Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend, Vorstand HEAG Holding AG, grundsätzliche neue Wege insbesondere für kommunale Unternehmen auf. Abgerundet wurde das Panel durch Dr. Matthias Neth, Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, der zeigte, mit welchen innovativen Finanzprodukten die Sparkassen, beispielsweise die Energieversorger, bei der Transformation unterstützen können. In einem Punkt waren sich alle Teilnehmenden des Panels einig: ohne ausreichende Eigenkapitaldeckung ist die Finanzierung der Energiewende nicht darstellbar. Dabei geht es am Ende nicht nur darum, wer dies finanziert, sondern auch, wer am Ende dafür bezahlt. Den Höhepunkt des ersten Tages markierte der – in Anbetracht der gegenwärtigen politischen Entwicklungen – eindrückliche Keynote-Vortrag „Stabile und nachhaltige Finanzen für einen handlungsfähigen Staat“ von Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofes, der vorrechnete, mit welchen exorbitant hohen Zinsen nach Auslaufen des Sondervermögens für Infrastruktur und Militär zu rechnen ist. Er mahnte, dass eine „Zukunft auf Pump“ keine Lösung sein könne. Der zweite Tag war praktischen Fragen zur Umsetzung der skizzierten Herausforderungen gewidmet. Den Anfang machte ein Mini-Panel mit Georg Jucknat, Referatsleiter für Portfolioanalyse, Digitalisierung und Berichtswesen der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, und Bernadette Boot, Geschäftsführerin der WVV Wiesbaden Holding GmbH, zum Risikomanagement, das für die Beteiligungssteuerung immer wichtiger wird. Anschließend stellte Dr. Jörg Arzt-Mergemeier, Vorstand der FinanzServiceAgentur AöR der Freien und Hansestadt Hamburg, neue und in Deutschland in der Form noch nicht beschrittene Ansätze bei der Beteiligungsfinanzierung vor. „Wagen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind“, mit diesem Ausspruch Albert Schweitzers appellierte Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg und Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) an die Umsetzung der Transformationsziele im Lichte knapper Kassen. Welchen Beitrag Künstliche Intelligenz in der Public Corporate Governance bei der Erreichung der diskutierten Ziele leisten kann, stellte Dr. Axel Walther von Deloitte vor. Abgerundet wurde die Tagung mit einem Panel zu aktuellen Entwicklungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Impulse lieferten unter der Moderation von Carmen Schwabl, Geschäftsführerin Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), Prof. Dr. Dörte Diemert, Stadtkämmerin der Stadt Köln, Lars Scheider, Beteiligungsmanager Frankfurt am Main und Saskia Six von der Stadtreinigung Hamburg. Sie stellten anschaulich vor, wie die jeweiligen Kommunen bzw. die öffentlichen Unternehmen die durch das europäische OMNIBUS-Verfahren im Moment auf dem Prüfstand stehenden Berichtspflichten umsetzen. Einigkeit herrschte, dass trotz momentanem Zurückrudern auf europäischer Ebene der „Zug der Nachhaltigkeit“ weiterfahre und Unternehmen gut beraten seien, die bisher beschrittenen Wege weiterzugehen, um nicht von eben diesem Zug überrollt zu werden. Neben den hochklassigen Fachbeiträgen sind hervorstechende Merkmale der Tagung die Gelegenheit zu Austausch und die Vernetzung, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder in der angenehmen Atmosphäre der Universität Speyer ausgiebig nutzten. Die 13. Speyerer Tagung zu Public Corporate Governance: Zukunftsfähiges Beteiligungsmanagement – Chancen für Städte & Kommunen sowie Bund & Länder wird im kommenden Frühjahr am 13. /14. April 2026 wieder an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer stattfinden.

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