(openPR) Ärzte gegen Tierversuche präsentiert einmaliges Unternehmens-Verzeichnis
Zum Start sind schon fast 400 Unternehmen weltweit in der Datenbank gelistet – von Konzernen über spezialisierte Dienstleister bis hin zu Start-ups. Sie entwickeln tierversuchsfreie Verfahren auf Basis menschlicher Zellmodelle, Organoide, Multi-Organ-Chips oder computergestützter Simulationen oder sie bieten entsprechende Produkte oder Dienstleistungen an. Umfangreiche Suchfilter und interaktive Diagramme ermöglichen eine umfassende und dynamische Auswertung nach Ländern, Forschungsfeldern oder Endpunkten. So ist NATworks derzeit die einzige Datenbank, die den aktuellen Stand der angewandten humanrelevanten Forschungslandschaft abbildet und Entscheidungsträgern wie der EU hilft, Fördermaßnahmen gezielt zu steuern.
Bei der EU-Kommission ist NATworks bereits im Katalog der „Transitional Initiatives“ gelistet. Das sind Initiativen, die die EU-Kommission bei der EU-Roadmap (Ausstiegs-Fahrplan) zur tierversuchsfreien Chemikalientestung unterstützen. Diese soll Anfang 2026 veröffentlicht werden. Mithilfe von NATworks kann der Status-Quo der angewandten tierversuchsfreien Forschungslandschaft dynamisch analysiert und abgebildet werden. Dies trägt dazu bei, dass während der Implementierung der Roadmap die richtigen Weichen gestellt werden, um Tierversuche schnellstmöglich und effektiv abzuschaffen. Der erste NATworks-Prototyp wurde im August 2025 auf dem Weltkongress für tierversuchsfreie Methoden in Rio de Janeiro präsentiert und erntete großes internationales Interesse. Zudem wird NATworks auf dem nächsten Treffen der EU-Kommission mit den Vertretern der EU-Mitgliedschaften vorgestellt, bei dem es um Tierversuche und deren Abschaffung geht.
Die Plattform ermöglicht gezielte Suchanfragen nach Themen, Ländern oder Anwendungsbereichen und wird so zum digitalen Treffpunkt der tierversuchsfreien Forschung. „Mit NATworks schaffen wir erstmals eine Plattform, die Innovationskraft und Expertise aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt, um einer menschenrelevanten Forschung zum Durchbruch zu verhelfen. Gerade der Markt kann hier den Paradigmenwechsel beschleunigen“, sagt Dipl.-Biol. Julia Radzwill, Wissenschaftsreferentin bei ÄgT und Projektkoordinatorin von NATworks.
Die Daten werden mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch gesammelt, analysiert, kategorisiert und laufend aktualisiert – ausschließlich auf Basis öffentlich zugänglicher Unternehmensinformationen. Die Qualitätskontrolle und Freigabe erfolgt stets manuell durch wissenschaftliche Experten. Zentrales Aufnahme-Kriterium für NATworks ist natürlich: Keine Tierversuche!
Künftig soll NATworks auch Vernetzungs- und Karriereplattform sein, über die Forschende, Studierende und Unternehmen gezielt Kontakte und Kooperationen finden können. „Jungen Menschen, die forschen, aber keine Tierversuche machen wollen, wird es oft schwer gemacht. Mit NATworks möchten wir zeigen: Es geht ohne Tierversuche – und dabei viel besser“, so Radzwill. „Diese Forschenden sind zentral für eine humanrelevante Wissenschaftslandschaft. Daher vernetzt NATworks gezielt verschiedene Zielgruppen – so kann der Paradigmenwechsel gelingen.“
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