(openPR) Den Höhepunkt an den beiden Konferenztagen bildete jeweils eine Keynote. Prof. Orla Doyle, Ph.D. (University College Dublin) stellte am ersten Konferenztag in ihrem Vortrag „The Effectiveness of Early Life Investments: Evidence from the Preparing for Life Trial“ neue Befunde zur Wirksamkeit frühkindlicher Fördermaßnahmen vor und zeigte, welche Bedeutung frühe Interventionen für Bildungs- und Lebensverläufe haben können. Am folgenden Tag gab Prof. Dr. Samuel Greiff (Technische Universität München) mit „Insights from PISA: Understanding Educational Effectiveness in a Global Context“ einen Einblick in internationale Vergleichsstudien und die Frage, wie PISA-Daten helfen können, Bildungssysteme besser zu verstehen. Als Beitrag zur Vortragsreihe LIfBi Lectures und war seine Keynote auch online für Interessierte zugänglich.
Mit 10 Postern sowie insgesamt 27 Paperpräsentationen zeigte die internationale Tagung eine große thematische Vielfalt. Die Beiträge reichten von familiären Einflüssen auf Bildungswege über Fragestellungen zu Hochschulbildung bis hin zur Rolle digitaler Technologien im Lernkontext. Vorgestellt wurden zudem neue Ansätze zur Messung und Bewertung von Bildungsergebnissen. Außerdem diskutierten die Teilnehmenden arbeitsmarktbezogene Themen wie Ausbildung, Elternschaft und studentische Erwerbstätigkeit sowie Zusammenhänge zwischen politischen Einstellungen, kulturellen Faktoren und langfristigen Bildungseffekten.
„Die Idee, zentrale Fragen der Organisation und der Qualität von Bildung interdisziplinär zu beleuchten, ist voll und ganz aufgegangen“, so Prof. Dr. Cordula Artelt, Gastgeberin der Konferenz am LIfBi.
Im weiteren Verlauf der Tagung präsentierte Dr. Daniel Fuß das aktuelle Datenangebot des LIfBi, wobei insbesondere der neue, vereinfachte Datensatz NEPScomp für Lehr- und Studienzwecke im Mittelpunkt stand. Prof. Dr. C. Katharina Spieß vom BiB stellte das Datenangebot des familiendemografischen FReDA-Panels vor, das seit 2020 Daten zu Lebenssituation, Beziehung und Familienleben längsschnittlich erhebt. Beide Präsentationen gaben einen Überblick zu Nutzungsmöglichkeiten, Forschungspotenzialen und Weiterentwicklungen der jeweiligen Dateninfrastrukturen.
Eine Paneldiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Kooperationsstelle der EU der Wissenschaftsorganisationen und des DLR-Projektträgers rundete die Konferenz ab. Vorgestellt wurden verschiedene Programme und Möglichkeiten, die Forschenden in verschiedenen Karrierephasen ermöglichen, fachspezifische Forschungsmittel, auch im internationalen Kontext, zu akquirieren.
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