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Startseite » Dortmund » DFG bewilligt neuen SFB zur Bildungsgerechtigkeit

DFG bewilligt neuen SFB zur Bildungsgerechtigkeit

21. November 2025
in Dortmund
Reading Time: 4Minuten Lesezeit
DFG bewilligt neuen SFB zur Bildungsgerechtigkeit
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(openPR) FRANKFURT. Universitätspräsident Prof. Enrico Schleiff gratuliert den beteiligten Forscherinnen und Forschern zum erfolgreichen Antrag: „Ein neuer Sonderforschungsbereich ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Goethe-Universität – und in diesem Fall für die Bildungsgerechtigkeit in unserem Land! Mir ist bewusst, wieviel Energie, Kreativität und Ausdauer für ein solches Großprojekt schon im Voraus erforderlich sind. Aber es hat sich gelohnt! Und es muss dringend erforscht werden, warum die Bildungschancen in Deutschland offenbar immer noch nicht gerecht verteilt sind. Für Ihre spannende und wichtige Forschung wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg. Und dass gleich drei Verlängerungen für unsere Transregios bewilligt wurden, bestätigt die Qualität unserer Forschung in den Naturwissenschaften und der Mathematik und stärkt unsere Forschungsmöglichkeiten auch innerhalb der Rhein-Main-Universitäten.“

Die Beteiligungsmöglichkeiten an Bildung nehmen seit 50 Jahren zu. Einerseits. Andererseits bestehen nach wie vor große Ungleichheiten, wer davon auf welche Weise profitiert. Insbesondere Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern, aus migrantischen Familien und solche mit Behinderungen und/oder sonderpädagogischen Förderbedarfen werden oft nicht ausreichend beteiligt. Diese Widersprüchlichkeit im demokratischen Gerechtigkeitsversprechen schwächt das Vertrauen in Bildungseinrichtungen.

Der neue Sonderforschungsbereichs [in:just] 1750 an der Goethe-Universität wird die Ursachen und Hintergründe dieser nach wie vor bestehenden Ungleichheit untersuchen. Dafür erhält der Verbund für die nächsten drei Jahre und neun Monate insgesamt 14 Millionen Euro. 31 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus so unterschiedlichen Disziplinen wie Erziehungswissenschaften, Soziologie, Philosophie, Politik- und Rechtswissenschaft, Humangeographie und Informatik bilden einen interdisziplinären Verbund unter Federführung der Erziehungswissenschaften. Als Sprecherinnen fungieren Prof. Merle Hummrich und Prof. Vera Moser, beide sind am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität tätig. Merle Hummrich hat den Schwerpunkt Jugend und Schule, Vera Moser widmet sich auf der Kathrin- und Stefan-Quandt-Stiftungsprofessur vor allem der Inklusionsforschung.

Aus unterschiedlichen Perspektiven sollen institutionalisierte Teilhabe- und Teilnahmeprozesse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Erziehungs- und Bildungssystem unter die wissenschaftliche Lupe genommen werden. Dabei geht es etwa um Unterricht vor dem Hintergrund von Mehrsprachigkeit oder angenommener schülerseitiger ‚Verhaltensstörungen‘, aber auch um das Prozedere von Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen sowie unbegleiteten Minderjährigen Geflüchteten, um die Auswirkungen von Gentrifizierungen auf die Qualität regionaler Bildungsangebote, um die Einspruchsmacht von Sorgeberechtigten und auch um computergestützte Entscheidungsprozesse, die vergleichend im Erziehungs- und Rechtssystem untersucht werden sollen. Auch international vergleichende Forschungen in Bezug auf die Implementation der UN-Behindertenrechtskonvention, Kinderrechte und intersektionale Differenzierungsprozesse gehören zum Forschungsprogramm.

Der SFB 1750 [in:just] ist der erste im Kern erziehungswissenschaftliche Sonderforschungsbereich, den die DFG fördert. „Angesichts der erheblichen gesellschaftlichen Krisen und Herausforderungen sind wir sehr dankbar für diese große Chance, das Aufwachsen von Kindern und jungen Menschen interdisziplinär und kooperativ beforschen zu können“, sagt Prof. Merle Hummrich. „Mir ist besonders wichtig zu untersuchen, wie menschenrechtliche Normen sich auf den Alltag junger Menschen auswirken“, betont Inklusionsexpertin Prof. Vera Moser.

SFB-Transregios werden fortgesetzt Außerdem gab die DFG bekannt, dass folgende SFB-Transregios fortgesetzt werden, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität maßgeblich beteiligt sind:

Wie lassen sich hochkomplexe geometrische und arithmetische Strukturen durch einfachere Räume beschreiben? Dieser Frage widmet sich der TRR 326 „Geometrie und Arithmetik uniformisierter Strukturen“, der nun mit einem Fördervolumen von 13,7 Millionen Euro in seine zweite Förderphase geht. Die Mathematikerinnen und Mathematiker nutzen das Prinzip der mathematischen „Uniformisierung“, das Ordnung im Komplexen schafft: Schwer greifbare Räume aus der modernen Geometrie und Arithmetik werden durch einfachere Modelle ersetzt, ohne ihre wesentliche Gestalt zu verändern. Ein anschauliches Beispiel bietet die Oberfläche eines Rettungsrings (eine elliptische Kurve): Eine Ameise, die auf dieser Oberfläche lebt, kann entweder längs oder quer auf Rundreise gehen und kommt jeweils zum Ausgangspunkt zurück. Dieses Verhalten findet sich in der Uniformisierung wieder, die durch eine mit einem Gitternetz überzogene Ebene dargestellt wird – die Gitterlinien beschreiben die ins Unendliche verlängerten Reiserouten der Ameise. So transformiert offenbaren sich verborgene Symmetrien, und Fragestellungen an der Schnittstelle von Geometrie und Zahlentheorie werden beherrschbar und beantwortbar.

Beteiligt sind die Goethe-Universität Frankfurt als Sprecheruniversität, die Technische Universität Darmstadt und die Universität Heidelberg. Partner sind die Johannes Gutenberg-Universität Mainz – die zusammen mit Frankfurt und Darmstadt den Verbund der Rhein-Main-Universitäten (RMU) bildet – sowie die Universität Hannover und die Universität Münster.

Materie unter so extremen Bedingungen, dass sogar Protonen und Neutronen auseinanderbrechen – damit beschäftigt sich der TRR 211 „Stark wechselwirkende Materie unter extremen Bedingungen“, dessen dritte Förderphase bewilligt wurde. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, was geschieht, wenn Materie so stark erhitzt und komprimiert wird, dass ihre fundamentalen Bausteine – Quarks und Gluonen – freigesetzt werden. Solche Zustände lassen sich für Sekundenbruchteile in Teilchenbeschleunigern erzeugen und treten im All auf, etwa bei der Verschmelzung von Neutronensternen. Die Erkenntnisse helfen, die starke Kernkraft besser zu verstehen, die alles im Innersten zusammenhält. Neben der Goethe-Universität Frankfurt sind die TU Darmstadt und die Universität Bielefeld beteiligt.

Die Untersuchung einer Zone in der Atmosphäre, die die untere „Wetterschicht“ (Troposphäre) von der darüber liegenden Stratosphäre trennt, die Tropopausenregion, ist Forschungsthema des TRR 301 „Die Tropopausenregion in einer Atmosphäre im Wandel“. Der Forschungsfokus liegt hier auf den physikalischen und chemischen Prozessen dieser Region und deren Einfluss auf die planetare Zirkulation und das Klima. Im Rahmen des TRR 301 nahmen Forschende der Goethe-Universität zum Beispiel an der Flugzeug-Messkampagne zu den Oxidationsprozessen in der Atmosphäre (CAFE) teil und konnten so aufklären, wie der Amazonas-Regenwald als Wolkenmaschine funktioniert. Hauptstandorte des TRR 301 sind die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Goethe-Universität Frankfurt. Partner sind ferner die Technische Universität Darmstadt, die Ludwig-Maximilians-Universität München, das Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, das Forschungszentrum Jülich sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Weßling.

Sprecher: Prof. Dr. Peter Hoor, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Stv. Sprecher: Prof. Dr. Joachim Curtius, Goethe-Universität Frankfurt,

wissenschaftliche Ansprechpartner: Prof. Dr. Merle Hummrich (SFB 1750) Institut für Pädagogik der Sekundarstufe Goethe-Universität Frankfurt Telefon: 069 798 -36323 E-Mail:

Prof. Dr. Vera Moser (SFB 1750) Institut für Sonderpädagogik Goethe-Universität Frankfurt Telefon: 069 798 – 36394 E-Mail:

Prof. Dr. Jakob Stix (TRR326) Institut für Mathematik Goethe-Universität Frankfurt Telefon: 069 798 – 22309 E-Mail:

Prof. Dr. Hannah Elfner (TRR211) Institut für Theoretische Physik Goethe-Universität Frankfurt Telefon: 069 798 – 47652 E-Mail:

Prof. Dr. Joachim Curtius (TRR301) Institut für Atmosphäre und Umwelt Goethe-Universität Frankfurt Telefon: 069 798 – 40258 E-Mail:

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