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Startseite » Bonn » Zukunftsweisende Material- und Katalyseforschung beim Science Forum Chemistry

Zukunftsweisende Material- und Katalyseforschung beim Science Forum Chemistry

2. September 2025
in Bonn
Reading Time: 3Minuten Lesezeit
Zukunftsweisende Material- und Katalyseforschung beim Science Forum Chemistry
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(openPR) Stefan Mecking von der Universität Konstanz erhält den Karl-Ziegler-Preis für seine Forschung im Bereich der Polymerisation in dispersen Systemen (Kunststoffherstellung in wässrigen Tröpfchen), Polymerkolloiden und Nanostrukturen. Der Chemiker entwickelte Katalysatoren, die es ermöglichen, funktionelle Gruppen gezielt in Polymerstrukturen einzufügen und Polymerisationen in polaren Medien durchzuführen. Dies führt zu abbaubaren und wiederverwertbaren Materialien sowie neuartigen Morphologien. Seine interdisziplinäre Forschung adressiert fundamentale Probleme der Materialchemie und hat hohe gesellschaftliche Relevanz. Sie bringt neue Polymermaterialien hervor und fördert Innovationen in den Lebenswissenschaften sowie alternativen Energietechnologien.

Stefan Mecking studierte bis 1992 Chemie an der RWTH Aachen und promovierte dort 1994 in Technischer Chemie. Nach einer Postdoc-Zeit als Feodor-Lynen-Stipendiat an der University of North Carolina at Chapel Hill, USA (1994-1996) war er Labor- und Projektleiter bei Hoechst Corporate Research, Frankfurt (1996-1998). Es folgte die Habilitation für Makromolekulare Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2002), wo er bis 2004 als Privatdozent tätig war. Seit 2004 ist er Professor für Chemische Materialwissenschaft an der Universität Konstanz. Mecking erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen ERC Advanced Grant (2019) und ein Koselleck Projekt (2024).

Juniorprofessorin Dr. Lisa Vondung erhält den Karl-Ziegler-Förderpreis für ihre Forschung zu metallorganischen Lanthanoid- und Uranverbindungen. Der mit insgesamt 30 000 Euro dotierte Preis ermöglicht Leiterinnen und Leitern einer Nachwuchsgruppe eine Postdocstelle mit monatlich 2500 Euro zu finanzieren. Vondung hat bereits wichtige Erkenntnisse über Bindungseigenschaften zwischen Liganden und f-Elementen gewonnen. Mit dem Preisgeld will sie die bisher kaum erforschten bimetallischen Urankomplexe untersuchen. Dabei will sie systematisch erforschen, wie der Abstand zwischen den beiden Metallatomen deren Reaktivität beeinflusst. Besonders interessieren Vondung synergistische Effekte – wenn zwei Metallatome zusammen anders reagieren als einzeln. Diese Grundlagenforschung soll die Basis für spätere katalytische Anwendungen schaffen.

Lisa Vondung studierte Chemie an der Philipps-Universität Marburg und promovierte dort bis 2017. Nach Postdoc-Aufenthalten in Marburg und mit einem Leopoldina-Stipendium an der University of Manchester, UK, war sie von 2021-2023 Liebig- Nachwuchsgruppenleiterin an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit Mai 2023 ist sie Juniorprofessorin für Anorganische Chemie am Fachbereich Chemie der Universität Hamburg. Vondung erhielt bereits einige Auszeichnungen, darunter unter anderem der Promotionspreis der Universität Marburg (2018), ein Stipendium zum Lindauer Nobelpreisträgertreffen 2022 und der MICRA Vortragspreis 2024.

Die Vergabe der Preise erfolgt auf einem festlichen Award Dinner am 29. September während des GDCh Science Forum Chemistry (SFC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, während eines „Meet & Greet“ im Rahmen des SFC mit dem Preisträger Professor Dr. Stefan Mecking in Kontakt zu kommen.

Das Science Forum Chemistry (SFC) Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam Grenzen überwinden und die Zukunft der Chemie gestalten“ lädt die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vom 29. September bis 1. Oktober 2025 zu diesem neugestalteten Event an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein. Das SFC bietet Chemikerinnen und Chemikern eine einzigartige Plattform für fächerübergreifenden Austausch, internationale Vernetzung und zukunftsweisende Impulse.

„Thinking across borders“ lautet das Motto des Science Forum Chemistry 2025 – und genau darum geht es: Disziplinäre, institutionelle und nationale Grenzen zu überwinden und die großen Herausforderungen der Chemie gemeinsam anzugehen. Ein hochkarätiges Programm aus Plenarvorträgen, Sessions und spannenden Diskussionsrunden schafft den idealen Rahmen für lebendige Debatten und fruchtbare Kooperationen.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 28 000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie fördert die wissenschaftliche Arbeit, Forschung und Lehre sowie den Austausch und die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis. Die GDCh unterstützt die Ausbildung in Schule und Hochschule sowie die kontinuierliche Fortbildung für Beruf und Karriere.

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