(openPR) 16 Universitäten, 20 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wie insbesondere das Wuppertal Institut, bündeln an diesen beiden Tagen erstmals ihre Expertise im Rahmen einer gemeinsamen Konferenz und machen damit deutlich: Die Wissenschaft stellt sich in den Dienst der großen Transformationsaufgaben des Landes und engagiert sich dafür, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 voranzutreiben und den Transformationsprozess in Nordrhein-Westfalen aktiv mitzugestalten.
Die Zukunftskonferenz NRW wurde von der Nachhaltigkeitsinitiative der Universitäten Humboldtⁿ sowie der Nachhaltigkeitsallianz NAW.NRW der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen.
Die erste Zukunftskonferenz NRW wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Ina Brandes, Wissenschaftsministerin und Schirmherrin der Zukunftskonferenz NRW: „Die Dichte und Exzellenz unserer Forschungslandschaft mit hervorragenden Universitäten, Hoch-schulen für Angewandte Wissenschaften und Forschungsinstituten ist einzigartig in Europa. Die Zukunftskonferenz bündelt die herausragende Expertise und bringt Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an einen Tisch. Besonders die enge Zusammenarbeit von Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ist ein großer Gewinn: Sie verbindet exzellente Forschung mit praxisnaher Lehre und direktem Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft. Nur im engen Zusammenschluss wird es gelingen, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“
Prof. Dr. Birgitta Wolff, Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal und Sprecherin der Nachhaltigkeitsinitiative der Universitäten Humboldtⁿ, verdeutlicht: „Nordrhein-Westfalen ist Wissenschaftsland. Mit dieser Konferenz schaffen wir ein Scouting- und Kooperationsformat, um Lösungsansätze aus der Tiefe der NRW-Forschungscommunity sichtbarer zu machen und in die Umsetzung zu bringen. Wir wollen die besten Ideen und Köpfe zusammenbringen, um die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie NRW gemeinsam voranzubringen.“
Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal und Sprecher der Nachhaltigkeitsallianz NRW der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, betont: „Die Herausforderungen von Klimawandel, Energiewende und sozialer Teilhabe lassen sich nur gemeinsam lösen. Die Zukunftskonferenz NRW ist ein starkes Signal dafür, dass unsere Hochschulen gemeinsam Verantwortung übernehmen – über Fächergrenzen und Hochschultypen hinweg. Wir danken der Universität Duisburg-Essen, die den Raum dafür auf ihrem Campus zur Verfügung stellt, und dem Ministerium für die Unterstützung.“
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts sowie Co-Sprecher von Humboldtⁿ, stellt heraus: „Gerade in der heutigen Zeit, die durch vielfältige geopolitische Krisen, eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und hohe Verunsicherung geprägt ist, kommt es ganz entscheidend darauf an, dass die wissenschaftlichen Akteurinnen und Akteure des Landes ihre Kräfte bündeln und in die Erarbeitung konkreter Lösungsbeiträge einbringen. Gerade in NRW mit seiner exzellenten Wissenschaftsbasis sind die Voraussetzungen dafür sehr gut.“
Diese Konferenz vereint Spitzenforschende aus Nordrhein-Westfalen und bündelt die Expertise führender Köpfe aus Forschung und Transfer des Landes, um die nachhaltige Transformation voranzutreiben.
In sogenannten Zukunftswerkstätten geschieht die eigentliche fachliche Arbeit auf der Konferenz. Diese orientieren sich thematisch weitgehend an der Empfehlung des NRW-Nachhaltigkeitsbeirats für die Landesregierung zu Nordrhein-Westfalen-spezifischen Transformationsbereichen. Drei Beispiele für die Werkstätten sind „Klimawandel und Gesundheit“, „Transport und Mobilitätswende“ und „Gesellschaftliches Miteinander“. Das innovative Werkstattformat ermöglicht einen intensiven, konzentrierten wissenschaftlichen Austausch zu den jeweiligen Themen: Die Beteiligten können Forschungsfragen entwickeln, Impulse für konkrete Umsetzungsideen setzen sowie Potenziale für künftige Forschungskooperationen ausloten.
Die erste Zukunftskonferenz setzt den Startpunkt für weitergehende Aktivitäten der beteiligten Partner. Über verschiedene Folgeformate wird sichergestellt, dass die Wissenschaftscommunity des Landes ihr Know-how auch über den Auftakt hinaus in das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele investiert. Die Ideen hierfür sowie zur Einbeziehung des wissenschaftlichen Nachwuchses ab 2026 werden im Rahmen der Konferenz weiter präzisiert.
Humboldtⁿ, die Nachhaltigkeitsinitiative der Universitäten in Nordrhein-Westfalen mit dem Wuppertal Institut und der Wissenschaftsakademie
NAW.NRW, die Nachhaltigkeitsallianz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen
wissenschaftliche Ansprechpartner: Dr. Anne Caplan, Leiterin der Arbeitsstelle Humboldtⁿ E-Mail:
Dr. Sven Pastoors (Humboldtⁿ), Referent für die Konzeption und Gestaltung der Zukunftskonferenz Telefon 0176/21857919 E-Mail
Verena Tranzer (NAW.NRW), Co-Leitung NAW.NRW Telefon 0221/8275-5974 E-Mail
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