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Startseite » Bochum » Neue Recherche deckt Ausmaß der Tierversuche an Affen in Deutschland auf

Neue Recherche deckt Ausmaß der Tierversuche an Affen in Deutschland auf

30. September 2025
in Bochum
Reading Time: 2Minuten Lesezeit
Neue Recherche deckt Ausmaß der Tierversuche an Affen in Deutschland auf
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(openPR) Zum Welttierschutztag fordert Ärzte gegen Tierversuche sofortigen Stopp

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) hat in einer neuen Analyse erstmals erfasst, an welchen Einrichtungen in Deutschland Affen für Experimente verwendet werden. Es wurden 14 Einrichtungen in acht Bundesländern identifiziert, in denen jährlich zwischen 1.700 und 3.500 Tiere leiden müssen. Manche Affen verbringen viele Jahre oder gar Jahrzehnte im Labor. Zum Welttierschutztag am 4. Oktober fordert der Verein einen sofortigen Stopp aller Experimente an unseren nächsten Verwandten und appelliert an die Bevölkerung, die noch bis zum 20. Oktober laufende Bundestagspetition zu unterstützen.

Die Untersuchung von Ärzte gegen Tierversuche benennt erstmals die 14 Einrichtungen, an denen in Deutschland Affenversuche durchgeführt werden (s. Tabelle Artikel Webseite ; zur kostenfreien Nutzung). In Baden-Württemberg gibt es vier Labore, davon drei in Tübingen. Hier wird die berüchtigte Affenhirnforschung betrieben. Die vierte Einrichtung ist der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim. In Hessen sind drei Labore beteiligt: Ebenfalls für neurologische Forschung verwendet und teils über Jahrzehnte im Labor gehalten werden hier Affen am Ernst Strüngmann Institut in Frankfurt und an der Universität Marburg. Zudem verwendet das Paul-Ehrlich-Institut in Langen Affen. Trauriger Spitzenreiter bezüglich der Anzahl von Affen ist jedoch Nordrhein-Westfalen. Hier verbraucht der Konzern Lapcorp in Münster jährlich weit über tausend Javaneraffen und zahlreiche Weißbüscheläffchen für regulatorische Tests. Unter anderem werden potenziell giftige Substanzen an schwangeren Äffinnen getestet. Damit ist Lapcorp das größte Affenlabor Deutschlands.

Zusätzlich gibt es Affenlabore in Bayern, Bremen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Am häufigsten betroffen sind die vom Aussterben bedrohten Javaneraffen (Langschwanzmakaken). Weitere eingesetzte Arten sind Rhesusaffen, Weißbüscheläffchen, Totenkopfäffchen, Grüne Meerkatzen und Paviane.

Die Recherche offenbart zudem gravierende Intransparenz bei Affenexperimenten. Viele Tiere werden über Jahre in sogenannten „kontinuierlichen Versuchen“ verwendet und erscheinen daher nicht in den offiziellen Statistiken. Dies ist etwa in Bremen der Fall, wo bekanntermaßen seit Jahrzehnten Affenhirnforschung betrieben wird. Über Art, Ablauf und Zweck vieler Experimente gibt es kaum öffentliche Informationen. ÄgT nennt daher in seiner Auswertung Beispiele aus Fachzeitschriften, um zu verdeutlichen, was den Tieren in den Laboren angetan wird.

Dr. Corina Gericke, Tierärztin und Vizevorsitzende von ÄgT, sagt: „Unsere Analyse zeigt das Ausmaß des Leids von Affen in deutschen Laboren. Es ist erschütternd, dass unsere nächsten Verwandten oftmals über Jahrzehnte in Experimenten gequält werden. Zudem haben die Ergebnisse keinerlei Nutzen für den Menschen. Wir fordern ein sofortiges Ende aller Affenversuche und setzen uns für die Abschaffung aller Tierversuche ein.“

Stattdessen plädiert der Verein für humanbasierte Forschung. Dazu gehören der Einsatz von menschlichen Zellkulturen, Mini-Organen und Multi-Organ-Chips in Kombination mit einer verstärkten Prävention von Krankheiten. ÄgT betont, dass nur auf diesem Weg eine moderne und ethisch vertretbare Forschung möglich ist.

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober verweist der Ärzteverein auf die durch ÄgT und PETA initiierte aktuelle Bundestagspetition. Kommen bis zum 20. Oktober mindestens 30.000 Unterschriften zusammen, muss sich der Deutsche Bundestag mit den Forderungen beschäftigen. Dr. Gericke appelliert: „Ihre Unterschrift zählt. Bitte unterstützen Sie die Petition!“

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